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Bild: Stephanie Hofschlaeger, Quelle: pixelio.de

Ich mag Daten wie den Valentinstag (also: Muttertag, Silvester und vor allem Rosenmontag) nicht. Weil mir an diesen Tagen gesagt wird, was ich kaufen muss, für wen ich das Erstandene einplanen soll und wie (ausgelassen, verliebt oder bewegt) ich 24 Stunden zu sein habe. Eine Ausnahme ist mein Geburtstag, weil ich die Rituale dieses Tages selbst beeinflussen kann. Ebenso wie die Art der Dinge, die gekauft werden, sofern sie für mich bestimmt sind.

Nein, diese Tage mag ich nicht. Konsequenterweise habe ich verhindert, dass ich am heutigen Tag Ziel der Massenrituale werde: Herzen, Blumen, Pralinen kommen mir nicht ins Haus. Aber Geschenke liebe ich. Deshalb beschenke ich mich heute selbst (auch das empfinde ich als konsequent): Ich schenke mir ein Blog. “Das habe ich mir ja schon immer gewünscht!”, rufe ich meinem Spiegelbild entgegen. Die Überraschung spiele ich vor. Ich bin darin geübt, denn das mache ich angesichts meiner Geburtstagsgeschenke, auf die ich selbst Einfluss genommen habe, ja schon seit Jahren so.

Happy Valentine, liebe Julia! Und viel Spaß mit deinem Blog!