Sie kennen das, oder? Herr Freud lässt grüßen, nicht nur während Sie sprechen, sondern auch während Sie schreiben? Ich arbeite zurzeit an Texten aus dem Bereich Beauty & Wellness. Immer, wenn es eher um Beauty als um Wellness geht, bin ich überrascht, welche Schmerzen Menschen auf sich zu nehmen bereit sind – freiwillig! Manchmal zucke ich ziemlich zusammen – zum Beispiel beim Thema “Schönheits-OP”.
(Ich muss vielleicht verraten, dass ich selbst ein unglaublicher Angsthase bin, der sogar Panikschweißperlen vor einer Blutabnahme produziert – “Genitalchirurgie” und “Schweißdrüsenabsaugung” sind entsprechend eine ziemliche Herausforderung für mich. Schon das Denken daran tut mir ordentlich weh.)
Möchten Sie wissen, was bei einer Bauchdeckenstraffung geschieht? Also: Der Arzt hebt die Bauchdecke vom Schambereich bis zum unteren Rippenbogen an, dehnt sie dann kräftig, bis alles schön glatt ist (so etwa wie ein Laken beim Bettenbeziehen), näht die Bauchdecke fest und schneidet ein Loch, durch das der Nabel wieder rausschauen darf.

Foto: Stephanie Hofschläger, pixelio.de
Nachdem ich einen Infotext über diese Prozedur geschrieben hatte – weitaus detaillierter (und blutiger) als obige Kurzschilderung – stellte ich überrascht fest, dass ich seit Tagen Bauchstrafung schreibe.
Was wollte mein Unterbewusstsein mir damit wohl sagen? Ich grüble darüber, während ich an meiner Schokolade knabbere. (Ja, genau, um 9.30 Uhr morgens, das ist nämlich mein Frühstück und ich genieße sie sehr – “Strafung” für den Bauch überlasse ich anderen. Sehr gern sogar.)

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Muahahaha, sehr viel mehr Freud geht nicht. Grausig, das alles – ich hab auch mal darüber geschrieben und es schauderte mich bei jeder Zeile! Speziell die Genitalchirurgie … na servas.
22. Oktober 2009 @ 12:54
Nun, für mich blieb die Bauchstraf(f)ung bis zum Schluss das Schlimmste. Dicht gefolgt von der Nasenchirurgie, die im Wesentlich daraus besteht, Nasenknorpel wegzuschleifen *urks*.
Dagegen war ne kleine Fettabsaugung Kindergeburtstag! Flüssigkeit rin ins Fett, um die Zellen aufzuschwemmen, dann *schlurf* weg. Fliegenschiss!
22. Oktober 2009 @ 12:58