Gestern habe ich die Gewinnerschar meines Ende-Quiz bekanntgegeben, die sich aus Kunden, Kolleginnen, Geschäftspartnern zusammensetzt. Heute dachte ich mir, das Quiz, das sich um letzte Worte literarischer Werke dreht, ist eigentlich nett genug, hier selbst noch mal – natürlich ohne Auflösung – veröffentlicht zu werden. Zu gewinnen gibt es wieder etwas, und zwar die CD des Straßenchors, eine Hörprobe findet sich hier.
Wer Lust hat, möge mir die sieben richtigen Antworten bis zum 1. Februar 2010 per E-Mail an
post@textsektor.de
schicken. Viel Spaß und viel Erfolg!
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Alles hat ein Ende …
Welche literarischen Titel werden hier gesucht? Selbstverständlich sind Google, Publikums- sowie Telefonjoker erlaubt! Am Ende sind sowieso nur die sieben richtigen Lösungen entscheidend.
1) Eine leichte Aufgabe zum Aufwärmen: Der Name des Buches ist im hier aufgeführten Romanende enthalten (ja, so nett bin ich zu Beginn des kleines Quiz, später dann aber nicht mehr …). Der Roman wurde 2009 mit Johanna Wokalek in der Titelrolle verfilmt.
Die Schuld ist beglichen, dachte Arnalda. Ruhe in Frieden, Päpstin Johanna.
2) Viele von uns haben sie im Deutschunterricht gelesen: die Novelle über einen Menschen, der versucht, die Natur zu beherrschen. Der Autor oder die Autorin stammt aus der „grauen Stadt am Meer“.
Am andern Morgen, beim goldenen Sonnenlichte, das über einer weiten Verwüstung aufgegangen war, ritt ich über den Hauke-Haien-Deich zur Stadt hinunter.
3) Von wem stammt die verhallende Stimme, die hier spricht? Ein sterbliches Wesen ist es nicht! Der oder die sehr berühmte Autor/-in hat den sehr berühmten Stoff übrigens gar nicht selbst erfunden, sondern lediglich verarbeitet. Letztlich geht es aber wieder mal ums alte Thema: Mann trifft Mädchen und macht es unglücklich. Das haben wir doch schon öfter gehört!
Stimme (von innen, verhallend): Heinrich! Heinrich!
4) Kaum jemand ist je so heroisch gestorben wie diese Titelheldin. „Romantische Tragödie“ lautet die literaturwissenschaftliche Einordnung des Dramas. Obwohl die Romantik – im Sinne von „Liebe“ – relativ kurz kommt: Die einzige Liebesszene besteht aus einem kläglichen, wenn auch innigen gegenseitigen Blick. Hier steht dann doch die Historie mehr im Vordergrund.
Hinauf – hinauf – Die Erde flieht zurück –
Kurz ist der Schmerz, und ewig ist die Freude!
(Die Fahne entfällt ihr, sie sinkt tot darauf nieder – Alle stehen lange in sprachloser Rührung – Auf einen leisen Wink des Königs werden alle Fahnen sanft auf sie niedergelassen, daß sie ganz davon bedeckt wird.)
5) Ich erlaube mir, zu diesen recht berühmten letzten Worten eines Romans keine weiteren Hinweise zu geben. Bis auf einen: Günter Grass hat sein „weites Feld“ diesem Buch entliehen.
„Ach Luise, laß … das ist ein zu weites Feld!“
6) Ein durchbrechender internationaler Erfolg! Liegt es am Ekelfaktor des Buches? Unglaubliche 316 Wochen stand der Roman in Deutschland auf der Spiegel-Bestsellerliste. Man sollte vermuten, der Autor musste mindestens ebenso viele Wochen von Interview zu Interview eilen, nicht wahr? Aber nein: Selten war ein Star so medien- und gänzlich kamerascheu wie dieser.
Als sie es dann wagten, verstohlen erst und dann ganz offen, da mußten sie lächeln. Sie waren außerordentlich stolz. Sie hatten zum ersten Mal etwas aus Liebe getan.
7) Die Abschlussfrage dreht sich um ein wunderschönes Kinderbuch. Man sollte meinen, das Thema „Tod“ sei schwierig kindgerecht aufzuarbeiten. Hier ist es gelungen.
„Oh, Nangilima! Ja, Jonathan, ich sehe das Licht! Ich sehe das Licht!“

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