Ein spontaner Selbstversuch: Was passiert, wenn du ein soziales Netzwerk verlässt, ohne dich vorher zu verabschieden? Merkt es überhaupt jemand? Wirst du Entzugserscheinungen haben? Verpasst du anderen Entzugserscheinungen durch deine Abwesenheit? (Dann wäre zumindest beantwortet, ob jemand dein Gehen registriert.) Nach wie vielen Tagen denkst du gar nicht mehr ans Twittern? Und wenn du es nicht aushältst – was dann?
“NieWiederClaire” macht ihrem Namen von nun an alle Ehre. Nie. Wieder. Claire.
Ade!

Posts
Waaaas?! Nein, stopp! Komm zurück.
26. Juli 2010 @ 10:50
Geht nicht.
“Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Kontowiederherstellung ist im Moment nicht verfügbar.”
Aufregend, gelle? Und sooooo mutig. ;-)
26. Juli 2010 @ 10:51
Ich hab’s heute gemerkt. War allerdings auch bis heute Mittag auf einem Festival. Och, nein, so was Blödes! Bitte zurückkommen – kannst ja einen neuen Namen wählen, ich vermisse deine witzigen und intelligenten Tweets! heliotrope23
26. Juli 2010 @ 19:09
Ooooooh – wow. Danke schön, liebe Heliotrope. Jetzt bin ich rot. Vielleicht komme ich ja wieder, undercover. ;-)) Erst muss ich das Experiment durchziehen.
26. Juli 2010 @ 21:01
Naja, ich habe kein Problem damit, so lange es bald eine @jdombrowski gibt. Ich sichere den Account schon mal… ;-)
Ne im Ernst, Experiment gelungen und jetzt bitte weitermachen. All die (jetzt ehemaligen) Follower sind wie Passivraucher, denen vor ihren Augen die Zigarette des einzigen Rauchers ausgedrückt wird. Und der dann einfach den Raum verlässt.
27. Juli 2010 @ 07:22
@Andreas Wollin: Welch treffender Vergleich für eine, die eigentlich lieber das Rauchen als Twitter aufgeben möchte ;-)
27. Juli 2010 @ 08:07
Selbst der Archivar merkt es und empfindet es als Verlust.
Viel Erfolg beim Versuch! Wie erfährt man vom Erfahrungsbericht?
27. Juli 2010 @ 09:19
@Andreas: Das ist wundervoll, wenn du mir so schmeichelst, aber langsam wirkt’s, als sei mein Twitterausstieg ein reines Fishing for Compliments (und, au contraire, es soll doch eine asketische Selbsterfahrung sein!) ;-)
@Elke: Wer raucht denn hier …? *hust*
@Thomas Wolf: Stay tuned! Gewiss an dieser Stelle. ;-) Ich erzähle auch gern beim Webstammtisch davon. Mit Diavortrag bei peruanischer Panflöten-Untermalung.
27. Juli 2010 @ 10:05
Oh! Deswegen wars so leer, wenn ich mal bei Twitter in meine Timeline geschaut habe… ;-) (Schade auch, jep. Ist das gerade in Mode, mit Twitter aufzuhören?)
27. Juli 2010 @ 21:56
Oh, es würde mich zutiefst erschüttern, wenn es ein Trend wäre – ich wollte mal gegen den Strom schwimmen, mich antizyklisch verhalten. Wenn grad alle gehen, komme ich sofort wieder zurück!
28. Juli 2010 @ 06:06
Ist gerade ein Trend. Willkommen zurück.
29. Juli 2010 @ 07:24
Wer ist denn weg?
29. Juli 2010 @ 07:35
Ein Redakteur der Süddeutschen: http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/146463/index.html
29. Juli 2010 @ 07:44
@Thomas: Ha, bei dessen Buchpremiere war ich vorgestern. Buch ist sehr gut geschreiben, witzig und überaus informativ zudem.
Es gibt noch ein zweites Buch zum Thema, dazu hier auch dieser SPIEGEl-Artikel:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,707213,00.html
29. Juli 2010 @ 07:55
@ baldige @juliadombrowski: Der @peterbreuer hat das schon lange gemacht. (Und seit Mai ist nix mehr von ihm zu hören) http://peterbreuer.wordpress.com/
Und jetzt bitte… anmelden bei Twitter ist denkbar einfach. ;-)
30. Juli 2010 @ 07:05
Oh ja, es merkt jemand. Da kommt man ahnungslos aus dem Urlaub zurück und … einfach weg! Nach und nach verkrümeln sich alle, die ich mal unter “Timeline-Highlights” gelistet hatte, so geht das nicht!
Ich freue mich schon auf das Wiedersehen unter welchem Namen auch immer nach einer kleinen Twitter-Erholungspause.
3. August 2010 @ 11:03
Wollte nur mal anmerken, dass es zwar etwas gedauert hat, aber heute stellte ich fest, dass ich ja schon seit Ewigkeiten nichts mehr von @NieWiederClaire gelesen/gehört habe.
Und nach kurzem googeln hab ich jetzt dann wohl auch den Grund rausgefunden. Wie ist das Experiment denn weitergegangen?
28. Oktober 2010 @ 14:12
Oh je. Die Wahrheit ist sehr schnöde. Nach ca. vier Wochen kam an einem verregneten Abend ohne geeignetes Fernsehprogramm Langeweile auf. Und weil ich meinen Krimi grad ausgelesen hatte, richtete ich einen neuen Account ein, unter dem ich ein unbeachtetes neues Twitterdasein friste. Allerdings eines, das von mir auch sehr lieblos gestaltet wird. Ich fürchte, wenn ich auch diesen Account löschen würde, würde ich als kapriziös gelten – zumindest bei den drei Personen, die das bemerken würden. ;-)
Ich freue mich übrigens, dass mein Fehlen auffiel. Eine kleine Prise Narzissmus steckt wohl in uns allen, hm? ;-)))
PS: Mein neuer Account folgt dem Herrn Hedoniker natürlich seit Monaten, der Herr Hedoniker schenkt ihm aber null Beachtung. Hust.
28. Oktober 2010 @ 16:09