Liebe Angela (alias @stilangel auf Twitter), vielen Dank fürs Mitmachen beim Ende-Quiz und herzlichen Glückwunsch: Du wurdest von der bärtigen Glücksfee meines Herzens als Gewinnerin aus der Lostrommel gezogen. Danke an alle, die mir Einsendungen geschickt haben!
Hier die Auflösung:
1)
Da aber kam Sesemi Weichbrodt am Tische in die Höhe, so hoch sie nur irgend konnte. Sie stelle sich auf die Zehenspitzen, reckte den Kopf, pochte auf die Platte, und die Haube zitterte auf ihrem Kopfe.
“Es ist so!” sagte sie mit ihrer ganzen Kraft und blickte Alle herausfordernd an.
Sie stand da, eine Siegerin in dem guten Streite, den sie während der Zeit ihres Lebens gegen die Anfechtungen von seiten ihrer Lehrerinnenvernunft geführt hatte, bucklig, winzig und bebend vor Überzeugung, eine kleine, strafende, begeisterte Prophetin.
Mit diesen Worten endet der nobelpreisgekürte Roman Buddenbrooks.
2)
Als sie einen Augenblick wegging, fragte mich D.B., was ich mir zu all dem Zeug denke, das ich jetzt gerade erzählt habe. Ich wußte nicht, was zum Teufel ich darauf antworten sollte. Ehrlich gesagt. ich weiß eben nicht, was ich dazu denke. Es tut mir leid, daß ich so vielen Leuten davon erzählt habe. Ich weiß eigentlich nur, daß mir alle irgendwie fehlen, von denen ich erzählt habe. Sogar Stradlater und Ackley, zum Beispiel. ich glaube, auch dieser verdammte Maurice fehlt mir jetzt sogar. Komisch. Man sollte nie jemandem erwas erzählen. Sonst fangen sie alle an einem zu fehlen.
Dies ist der Schluss von J. D. Salingers Kultroman Der Fänger im Roggen.
3)
Das Skelett lag neben der kleinen Quelle, also dort, wo der Engel der Musik die ohnmächtige Cristine Daaé zum ersten Mal in seinen zitternden Armen gehalten hatte.
Was soll jetzt mit diesem Skelett geschehen? Man wird es doch nicht etwa in ein Massengrab werfen! Ich finde, daß es in das Archiv der Académie natione de Musique gehört, denn schließlich ist es kein gewöhnliches Skelett.
Große unglückliche Liebe, ein “Engel der Nacht”, meisterliche Musik – so kann nur Das Phantom der Oper zu Ende gehen.
Die richtigen Antworten ergaben das Lösungswort ARTHUR – das wiederum ist der Vorname meines Lieblingsschriftstellers Schnitzler.
Und um ein bisschen Arthur und seine Meisterwerke unters Volk zu bringen, geht nun ein Exemplar seiner Meistererzählungen nach München. Ich rate besonders zur Lektüre von “Casanovas Heimfahrt” (in der Sammlung enthalten) – aus Gründen!
Mir hat es Spaß gemacht – ich hoffe, den Mitratern ebenso.

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Glückwunsch nach München!
Mir hat die Teilnahme schon so viel Spaß gemacht, dass es mir gar nicht leid tut, nicht gewonnen zu haben. Danke nochmal!
Hoffentlich gibt´s bald wieder mal ein Quiz!
21. Juli 2010 @ 17:19
Das Rätseln hat mir viel Spass gemacht und ich freue mich schon auf das Buch! Liebe Grüße, Angela
21. Juli 2010 @ 17:40
@beingmenow Wenn ich vorher weiß, dass wer mitmacht, dann denke ich mir mit Freude Rätsel aus. ;-)))
@Stilangel: Unterwegs!
22. Juli 2010 @ 08:37