Ich mag ja dieses Provinzstadt-Bashing nicht, also verallgemeinerndes Gegiggel über strukturschwache Gegenden und die dortigen Marotten. Mache ich deshalb nie bis selten. Ich zähle nur auf, was mir in letzter Zeit auffiel. Und zwar in meiner eigenen strukturschwachen Wahlheimat.

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Eine ansässige Ausstellung mit dem vielversprechenden Namen “Goya meets Rubens” bringt eine bewegende Erkenntnis zutage: Beide Künstler porträtierten sich selbst mit Hut auf dem Kopf. (Darauf wurde während der Führung explizit und mehrmals hingewiesen. Und die Parallele ließ sich sogar in Augenschein nehmen. Uh.)

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Die ansässige Stadtbibliothek sortiert ihren Filmbestand weder alphabetisch noch thematisch, sondern gar nicht.

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Auch nach 10 Monaten intensiver Bemühungen und Kontaktaufnahme mit vier verschiedenen Installateuren ist es unmöglich, eine Duschkabine so einbauen zu lassen, dass kein Wasser mehr aus der Wanne tritt: Drei Handwerker haben keine Lust auf den Auftrag und melden sich nach dem Kostenvoranschlag nie wieder, der vierte montiert sie falsch.

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Aus dem Småland des Siegener IKEA wollen Kinder abgeholt werden, die Jochen-Kai heißen.

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Ohne Wertung! Ich hab’s nur aufgezählt!