Zwei Tage Twitterlosigkeit. Faszinierend zu beobachten, wie oft ich Gedanken – ohne es bewusst zu tun – auf ein Maximum von 140 Zeichen schrumpfe. Und faszinierend auch, wie oft meine Hand wie fremdgesteuert zum Browser surfen will, um den Twitter-Tab zu öffnen und die Gedankenrosine dort zu hinterlegen. Und gleichfalls faszinierend, wie enttäuscht ich bin, wenn mir kein Platz mehr einfällt, wo ich meine Denkbruchstücke nun ablegen kann.
Andere sind neuerdings über frische Gossip-Meldungen schneller informiert als ich. Das irritiert mich.
Fördert Twitterlosigkeit die Konzentration? Hab ich noch nicht bemerkt. Aber um Langzeitauswirkungen zu beobachten, ist es ja auch noch zu früh. Glaube ich.
Heute ist übrigens ein Tag der Marke “Ach herrje”. (Tschuldigung, solche Bemerkungen gehören hier eigentlich nicht hin, wusste aber grad nicht, wo sonst abladen.)

Posts
Gibt es eigentlich einen räumlichen Schwerpunkt, derjenigen, die Sie auf Twitter vermissen?
29. Juli 2010 @ 06:11
Gute Frage. Könnten Sie das mal für mich rausfínden? Im Gegensatz zu mir sind Sie ja noch da. :-)
29. Juli 2010 @ 06:49
Auf die Schnelle habe ich nur noch dieses gefunden. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob man dies als vermissen bezeichnen kann:
thesuingone @CarstenMoehrke Haben Sie eigentlich @NieWiederClaire verekelt? Oder war ich es?
4:18 PM Jul 26th via web in reply to CarstenMoehrke
doppelfish Apropos Fiipp – wo ist eigentlich @NieWiederClaire abgeblieben? Kleines Techtelmechtel mit ihrem Grashüpfer? Hihihi.
11:27 AM Jul 26th via mobile web
29. Juli 2010 @ 07:43
Nee, das zählt nun wirklich nicht. ;-)
29. Juli 2010 @ 07:56
Nicht mehr dort? Das erklärt allerdings einiges. Vor allem, warum ich ClaireNieWieder finden kann.
22. Dezember 2010 @ 00:09