Ich habe heute mit tapferen Mitmenschen in ziemlich unsommerlichem Juliregenwetter einen neuen Rundwanderweg im Siegerland getestet: den Grubenwanderweg in Wilnsdorf. Der war vor allem eines: nass. Immerhin sind wir im Dauerregen ziemlich schnell auf den 15 Kilometern unterwegs gewesen.

So sah der Himmel den größten Teil des Tages aus:

Haufenweise Grubeneingänge gibt es unterwegs zu sehen – is’ ja auch ein Grubenwanderweg.

Dem Wald scheint der viele Regen dieses Jahr ganz gut zu gefallen – sattes Grün überall:

Und die Blumenwiesen wirken auch ganz zufrieden.

Sympathische Wegbegleitung: eine junge Griechin mit hervorragender Kondition:

… aber ohne jegliche Ambition auf eine Karriere als Grubenhund:

Bäume halt:

Sattes Grün (mal wieder) und ein verschwommenes Hündchen:

Noch nie war ich in Südwestfalen unterwegs, ohne irgendwo auf dem Weg auf Wanderlyrik mit höllisch holperndem Metrum zu stoßen:

Fazit: ein netter Weg ohne große sportliche Herausforderung; 15 simpel zu laufende Kilometer mit sehr mäßigen Steigungen. Keine allzu großen optischen Highlights, aber das könnte am grauen Himmel gelegen haben – ich muss mir den Weg bei Gelegenheit noch mal im Sonnenschein anschauen.