Ich freue mich echt sehr: Für das Blog des Outdoorkleidungs-Spezialisten Fifty Five schreibe ich neuerdings eine Kolumne. “Frischluftfaktor” heißt sie, und heute ist der erste Text mit dem Titel “Sie können doch nicht mit dem Fahrrad nach Köln!” erschienen.

IFDie Kolumne wird sich um alle möglichen Themen rund ums Draußensein drehen – und zwar aus Sicht eines Menschen, der immer ein eher schwerfälliges Verhältnis zum Thema Bewegung hatte. So jemand bin ich nämlich. Oder war ich. Na ja, ich bin’s, aber es wird besser.

Ich freue mich sehr auf diese neue Kolumne, weil dieses Thema mich eben wirklich beschäftigt: Ich glaube, ich habe mich selten so wohlgefühlt wie an den Tagen, als ich auf einer mehrtägigen Radtour vollkommen ausgepowert schon um 20 Uhr wie ein Stein eingeschlafen bin – mal völlig erledigt von körperlicher Anstrengung, nicht von Kopfarbeit wie sonst. Das ist eine Erschöpfung, die sich schöner anfühlt als das Gewohnte im Alltag. Oder das Gefühl, sich zu einer 18-Kilometer-Wanderung im strömenden Regen rauszuquälen – nicht weil ich das wollte, sondern weil andere das von mir erwartet haben. Aber dieses Gefühl, sich selbst bezwungen zu haben: unbezahlbar. Ja, ich bin eine Couchpotato. Aber ja, ich begreife manchmal, was Überwindung für ein Segen ist. Ich glaube, es gibt mehr Menschen wie mich – nicht die in Sportvereinen organisierten Superathleten, sondern die, die meist jammern, wenn sie ihre Beine zum Gehen benutzen sollen. Diejenigen, die ein bisschen länger brauchen, um zu verstehen, was andere an dieser Bewegerei so toll finden.

Ich bewege mich nun also seit einiger Zeit öfter draußen, und ich möchte mal behaupten: Einige Anekdoten hab ich auf Lager. Bis ich die alle erzählt hab, vergehen ein paar Kolumnen. Ich freue mich über jeden, der Lust hat, meine Texte auf dem Fifty-Five-Blog zu verfolgen.

Wir lesen uns?