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	<title>Textsektor-Blog &#187; Geliebt.</title>
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	<description>Fundstücke.</description>
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		<title>Das Netz im Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Genossen.]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Textsektor-Leser, Julia hatte mit Christa und mir abgemacht, dass unser Wichtelthema das virtuelle Netzwerken sein soll. Das Netz im Netz, wenn man so will. Glücklicherweise geht es mir nicht so wie meiner Comic-Heldin PABBLES, sonst hätte ich den Texttreff nicht entdeckt und wäre vermutlich auch keine Autorin. Oder es wäre sehr viel schwieriger geworden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Textsektor-Leser,</p>
<p>Julia hatte mit <a href="http://www.textschneiderei.de">Christa</a><br />
und mir abgemacht, dass unser Wichtelthema das virtuelle Netzwerken<br />
sein soll. Das Netz im Netz, wenn man so will.</p>
<p>Glücklicherweise geht es mir nicht so wie  meiner Comic-Heldin <a href="http://autorenblog.writingwoman.de/index.php/blog/C239/">PABBLES</a>,<br />
sonst hätte ich den <a href="http://www.texttreff.de">Texttreff</a><br />
nicht entdeckt und wäre vermutlich auch keine Autorin. Oder es wäre<br />
sehr viel schwieriger geworden. Denn meine Autorenkarriere begann<br />
bereits 1999 in einer Mütter-Mailingliste.</p>
<p><img src="http://farm8.staticflickr.com/7170/6466136963_1acda0bf5e.jpg" alt="PabblesNetzwerken_fertig" width="430" height="500" /></p>
<p>Einer der Mütter dort gefiel der Schreibstil meiner Mails. Sie war der<br />
Meinung, ich solle daraus etwas machen und gab mir in ihrer<br />
Eigenschaft als Lektorin eines österreichischen Familienmagazins den<br />
Auftrag, einen Artikel für das Blatt zu schreiben. Damit fing im<br />
Prinzip meine Schreibkarriere an.</p>
<p>Im Frühjahr 2002 erfuhr ich durch den <a href="http://www.mediafon.net">mediafon</a>-Newsletter vom Texttreff,<br />
den ich bereits nach wenigen Wochen mein virtuelles Großraumbüro<br />
nannte. Etwas, das von unschätzbaren Wert ist, wenn man ohne Kollegen<br />
aus Fleisch und Blut arbeitet. Dass es sich um das beste Netzwerk<br />
überhaupt handelte, lernte ich erst im Laufe der Jahre.</p>
<p><strong>Die ersten Buchveröffentlichungen</strong></p>
<p>Zunächst entstanden zwei meiner Bücher durch Textinen-Networking. Das<br />
erste Projekt war gleichzeitig das erste Textinenbuch überhaupt: &#8220;Mama<br />
im Job&#8221;, ein Ratgeber für berufstätige Mütter. Textine <a href="http://www.kamaco.info">Karina Matejcek</a> fragte mich, ob ich<br />
mir vorstellen könne, gemeinsam mit ihr einen solchen Ratgeber zu<br />
schreiben. Ich konnte. Und nur ein knappes Jahr nach dieser Anfrage,<br />
lag &#8220;Mama im Job&#8217;&#8221; in den Buchläden. Der Text war in einem Mailwechsel<br />
über rd. 1.000 Kilometer Entfernung entstanden.</p>
<p>Das zweite Buch habe ich Textine <a href="http://www.haus-der-sprache.de">Momo Evers</a> zu verdanken, die<br />
mich für den ersten Band einer neuen Krimireihe gewinnen wollte. &#8220;Wer<br />
zuletzt lacht, lebt noch&#8221; erschien 2006 und wäre ebenfalls ohne das<br />
virtuelle Networking im Texttreff nicht geschrieben und veröffentlicht<br />
worden.</p>
<p><strong>Online oder offline netzwerken?</strong></p>
<p>Ich tausch(t)e mich natürlich auch mit anderen Autorengruppen aus,<br />
bekam hier einen Tipp, in welchem Verlag ein bestimmtes Thema gesucht<br />
wurde und konnte da jemandem weiterhelfen, der sich gerade in seinem<br />
Manuskript verhakt hatte. Netzwerken ist ein Geben und Nehmen &#8211; egal<br />
ob in den Weiten des Internets oder in der realen Welt, wobei die<br />
Übergänge mittlerweile längst fließend sind. Viele Menschen, die ich<br />
zunächst nur online kannte, sind mir im Laufe der Jahre IRL ans Herz<br />
gewachsen. Und ich würde nicht sagen, dass die Qualität eine andere<br />
ist &#8211; ob es sich um das kleinste Netzwerk &#8216;Familie&#8217; handelt, das schon<br />
in der Steinzeit funktionierte, um die Herren im Rotary-Club oder um<br />
die Followerpower bei Twitter, hinter der ja auch echte Menschen<br />
stecken, von denen ich etliche längst offline getroffen und schätzen<br />
gelernt habe.</p>
<p><strong>Hilf, und dir wird geholfen</strong></p>
<p>Netze können auch auffangen, und das Internet ist sensationell, wenn<br />
es darum geht, Menschen in Notlagen zu helfen. Ob mit Spenden oder<br />
tatkräftiger Unterstützung &#8211; wenn in einer Community jemand <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos.html">in<br />
echte Not gerät</a>, wird er nicht alleine gelassen.</p>
<p><strong>Wenn die Muse streikt</strong></p>
<p>Doch um auf den Job zurückzukommen: ohne virtuelles Networking liefe<br />
mitunter gar nichts. Wenn andere Menschen mal eben ein Brainstorming<br />
im Büro durchführen, sitze ich am Rechner und zermartere mir alleine<br />
das Hirn, bis ich dann doch zum virtuellen Gehirnsturm im viel<br />
zitierten Texttreff aufrufe. Auch wenn ich einen Tritt in den Hintern<br />
brauche, weil ich wieder mal alles mache, nur nicht an meinem<br />
Manuskript arbeiten &#8211; auf das Internet ist Verlass. Ebenso helfe ich<br />
anderen ihre Schweinehunde und streikenden Musen zu bezwingen.</p>
<p>Menschen aus meiner Vor-Internetzeit können das alles nicht, weil sie<br />
völlig andere Interessen, Berufe und Online-Zeiten (wenn überhaupt!)<br />
haben.</p>
<p>Ich hoffe, es gibt bis in alle Ewigkeit Strom auf der Erde.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><em><a href="../wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg"><img title="ttbw_button" src="../wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg" alt="" width="73" height="73" /></a>Gastbeitrag von <a href="http://www.writingwoman.de/" target="_blank">Petra A. Bauer </a>- und niemals zuvor war mein Blog so schön illustriert wie mit PABBLES! ;-)</em> <em>Ein weiterer Beitrag der Aktion <a href="http://www.texttreff.de/blog.php?id=P2505" target="_blank">Texttreff-Blogwichteln</a>.</em></p>
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		<title>Haltungsnote: exzellent!</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/06/haltungsnote-exzellent/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>

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		<description><![CDATA[Souveräner Sieger im Wett-Pfahlsitzen, Pfingsten 2011, Frankfurter Günthersburgpark. Die Masse war begeistert, der gelassene Champion knabberte derweil im Blitzlichtgewitter nonchalant Nüsschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1275" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Eichhorn.jpg"><img class="size-medium wp-image-1275 " title="Eichhorn" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Eichhorn-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Um die Konzentration des Meisters nicht zu stören, hielt die Fotografin einen respektvollen Abstand ein. Ein Klick aufs Bild vergrößert die Ansicht.</p></div>
<p style="text-align: left;">Souveräner Sieger im Wett-Pfahlsitzen, Pfingsten 2011, Frankfurter Günthersburgpark.</p>
<p style="text-align: left;">Die Masse war begeistert, der gelassene Champion knabberte derweil im Blitzlichtgewitter nonchalant Nüsschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wasndas?</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/06/wasndas/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefunden.]]></category>
		<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Laptoptasche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist: a) Ein äußerst dicker Schmöker? b) Eine extrem coole Laptoptasche? c) Ein aus ungünstiger Perspektive wirklich schlecht fotografierter Gegenstand? Seit die Besitzerin dieses Schmuckstücks regelmäßig immer mal wieder hier im Büro vorbeischaut, verstehe ich die tiefere Bedeutung des Wortes &#8220;Habseligkeiten&#8221; zunehmend besser kennen. Manche Dinge zu haben, kann echt selig machen. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Laptoptasche.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1266" title="Laptoptasche" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Laptoptasche-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Das ist:</p>
<p>a) Ein äußerst dicker Schmöker?</p>
<p>b) Eine extrem coole Laptoptasche?</p>
<p>c) Ein aus ungünstiger Perspektive wirklich schlecht fotografierter Gegenstand?</p>
<p>Seit die <a href="http://felisworld.wordpress.com/" target="_blank">Besitzerin dieses Schmuckstücks</a> regelmäßig immer mal wieder hier im Büro vorbeischaut, verstehe ich die tiefere Bedeutung des Wortes &#8220;Habseligkeiten&#8221; zunehmend besser kennen. Manche Dinge zu haben, kann echt selig machen. :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mhhhhhhmmmm &#8230;</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/06/mhhhhhhmmmm/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 11:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefunden.]]></category>
		<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Medovnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn mal jemand keine Ahnung hat, womit man mir eine Freude machen könnte (Prag-Nostalgie; ich aß zusammengerechnet etwa 53 Kilo Honigkuchen in den 6 Monaten, die ich in der schönsten Stadt Europas verbrachte) &#8211; DAMIT geht das!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn mal jemand keine Ahnung hat, womit man mir eine Freude machen könnte (Prag-Nostalgie; ich aß zusammengerechnet etwa 53 Kilo Honigkuchen in den 6 Monaten, die ich in der schönsten Stadt Europas verbrachte) &#8211; <a href="http://www.tsche-deu.com/themes/kategorie/detail.php?artikelid=179533" target="_blank">DAMIT</a> geht das!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Du rauchst viel und bist lustig“</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/11/%e2%80%9edu-rauchst-viel-und-bist-lustig%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 17:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Bis bald mein Freund]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Geplant war das ja mal ganz anders: Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, die Vernissage zur Ausstellung &#8220;Bis bald mein Freund&#8221; am 16. November zu besuchen, zu der Daniela Sisman und Michael Debus eingeladen hatten (die beiden sind die Köpfe hinter dem Veranstalter &#8220;Kunstprojekt Janson&#8221; und gleichzeitig die Gründer der Siegener Rasterfabrik). Dann kam was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geplant war das ja mal ganz anders: Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, die Vernissage zur Ausstellung <a href="http://bisbaldmeinfreund.de/index.html" target="_blank">&#8220;Bis bald mein Freund&#8221;</a> am 16. November zu besuchen, zu der Daniela Sisman und Michael Debus eingeladen hatten (die beiden sind die Köpfe hinter dem Veranstalter &#8220;Kunstprojekt Janson&#8221; und gleichzeitig die Gründer der Siegener<a href="http://rasterfabrik.de/" target="_blank"> Rasterfabrik</a>). Dann kam was dazwischen, ich hab mir fast in den Po gebissen vor Ärger, weil ich wirklich neugierig war. Schließlich habe ich meinem Fernbleiben auch noch die Krone der Unverschämtheit aufgesetzt, indem ich ganz unverfroren angefragt habe, ob ich vielleicht Tage später eine Exklusivführung haben darf. Und tatsächlich war Daniela so lieb, sich mit mir zu verabreden und mir sehr viel zu dem zu erzählen, was es in der obersten Etage des Siegener KrönchenCenters<span id="more-1181"></span> noch bis Ende Dezember zu sehen gibt.</p>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00222-20101125-1303.jpg"><img class="size-medium wp-image-1182" title="IMG00222-20101125-1303" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00222-20101125-1303-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Liebe steckt bekanntlich im Detail. Oder in der Fußmatte vor dem Ausstellungsraum.</p></div>
<p>&#8220;Bis bald mein Freund&#8221; stellt Briefe aus.  Briefe, die sehr persönlich sind. Ob mancher Schreiber nicht Sorge hatte, dass seine Werke allzu privat für eine Ausstellung  seien, habe ich Daniela gefragt. Nein, hat sie mir erklärt. Diese Sorge hatte keiner. Alle Autorinnen und Autoren wollten gern, dass die Öffentlichkeit erfährt, was sie ihren Adressaten mitzuteilen hatten.</p>
<p>&#8220;Du rauchst viel und bist lustig&#8221;, hat Rainer an Erich geschrieben. Und außerdem: &#8220;Ich kann dich gut leiden.&#8221; Nicole an Nevim: &#8220;Es ist gut, eine Freundin wie dich zu haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, dass diese Freundschaft lange hält&#8221;,  &#8220;Immer, wenn ich dich sehe, bekomme ich Schmetterlinge im Bauch&#8221; &#8230; Viele Botschaften in der Ausstellung sind unheimlich persönlich &#8211; warum gehen sie die Besucher von &#8220;Bis bald mein Freund&#8221; überhaupt etwas an?</p>
<p>Weil die Autorinnen und Autoren der Briefe selten Gelegenheit bekommen, sich auszudrücken. Weil es Menschen gibt, die denken, was Emine, Nicole, Mario, Carola oder einen der anderen bewegt, könnte abweichen von dem, was die sogenannten &#8220;normalen&#8221; Leute beschäftigt. Dass das ein Irrtum ist, beweisen die Briefe: &#8220;Warst du schon mal im Stadion? Vielleicht können wir mal zusammen dorthin fahren.&#8221; &#8220;Wir hatten wieder einen anstrengenden Arbeitstag.&#8221; &#8220;Ich freue mich schon auf den Urlaub.&#8221; Der Alltag von Niklas, Karin und Andreas unterscheidet sich nicht sehr von meinem oder einem der anderen Ausstellungsbesucher. Was uns durchaus unterscheidet: Die ausstellenden Künstler stecken in der Schublade &#8220;geistig behindert&#8221;. Und deshalb finden sie nicht immer das Gehör, das ihnen zusteht. Weil der Stempel &#8220;Behinderung&#8221; so manchen glauben macht, dass nichts zu sagen hat, wer nicht wie andere ist.</p>
<div id="attachment_1184" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00226-20101125-1830.jpg"><img class="size-medium wp-image-1184" title="IMG00226-20101125-1830" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00226-20101125-1830-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Exponante sind als Postkarten auch käuflich zu erwerben. Schenken Inspiration, wenn beim nächsten Brief an Tante Jutta die Ideen fehlen.</p></div>
<p>Das Projekt entstand als Resultat eines Schreib- und Lesekurses für Menschen mit geistiger Behinderung, den Daniela schon seit Jahren an der Siegener Volkshochschule gibt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aus ganz unterschiedlichen Beweggründen dort. Manche wünschen sich mehr Übung, um sicherer im Umgang mit Buchstaben zu werden &#8211; andere kommen als Analphabeten und lernen bei Daniela Buchstabe für Buchstabe die Welt des geschriebenen Wortes kennen. Im Kurs schreiben sie einander Briefe, über Wochen hinweg, erzählen, was ihnen wichtig ist, und nehmen dabei Bezug aufeinander. &#8220;Ich kenne dich noch nicht lange, aber ich finde dich nett.&#8221; &#8220;Warum gibst du dir keine Mühe zu lernen? Du kannst das doch.&#8221; Was manchem Besucher der Ausstellung vielleicht nicht auf den ersten Blick klar sein wird: Die Briefe, die in Übergröße an der Wand hängen, haben manche der Künstlerinnen und Künstler viele Stunden Arbeit gekostet, weil es das erste Mal überhaupt war, dass sie sich schriftlich mitgeteilt haben. Für Erstlingswerke sind die Ergebnisse erstaunlich gehaltvoll. Immer. Und deshalb sind ihre Urheber zu Recht stolz.</p>
<div id="attachment_1183" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00224-20101125-1313.jpg"><img class="size-medium wp-image-1183" title="IMG00224-20101125-1313" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00224-20101125-1313-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Audiobotschaften der Künstler. Bitte hier drücken.</p></div>
<p>Ich ärgere mich auch nach meinem Gang durch die Exponate, dass ich die Vernissage verpasst habe, obwohl Daniela mir ihre Zeit geschenkt und mir so viel von den Machern und der Entstehung der Ausstellung erzählt hat. Denn am Tag der Eröffnung hätte ich die 14 Autorinnen und Autoren &#8211; Erich, Nicole, Andreas, Daniel, Karin, Niklas, Nevim, Mario, Carola, Emine, Rainer, Sonja, Carina und Patrik &#8211; persönlich kennengelernt. Was mich tröstet: Zwischen den ausgestellten Briefen warten Audiobotschaften der Künstler auf die Besucher. &#8220;Man schreibt viel zu selten Briefe&#8221;, hört man da zum Beispiel. So sind sie alle also doch irgendwie anwesend. Und weil man sie dank ihrer Post ein bisschen kennengelernt zu haben glaubt, ist es schön, auch ihre Stimmen zu hören. (160 Gäste hatte die Vernissage übrigens. Das kriegen die meisten überregionalen Kunstmuseen ja nicht mal immer hin!)</p>
<p>Die Ausstellung dauert noch bis zum 19. Dezember 2010. Die Bilder und die Sprechbotschaften warten im KrönchenCenter (Markt 25), 57072 Siegen, auf aufgeschlossene Besucher. Weitere Infos holt man sich hier: <a href="http://bisbaldmeinfreund.de/" target="_blank">bisbaldmeinfreund.de</a>, Facebook-Nutzer <a href="http://www.facebook.com/home.php?ref=home#!/bisbaldmeinfreund" target="_self">können hier Fan werden</a>. Dringende Hingeh-Empfehlung meinerseits!</p>
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		<title>Big Squirrel and Baby Squirrel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 06:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil die vielen Eichhörmchen, die in meinem Garten wohnen, zurzeit so eifrig rumwuseln und sich winterfest machen, habe ich an dieses Video denken müssen &#8211; ist eine Wiederholung, ich zeigte es schon mal. Aber es ist so herzig, das geht auch mehr als einmal:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil die vielen Eichhörmchen, die in meinem Garten wohnen, zurzeit so eifrig rumwuseln und sich winterfest machen, habe ich an dieses Video denken müssen &#8211; ist eine Wiederholung, ich zeigte es schon mal. Aber es ist so herzig, das geht auch mehr als einmal:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/M1e4S0clUjM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/M1e4S0clUjM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Rette die Welt und staub eine Tasche dabei ab!</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 21:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[manomama]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich steh auf Gewinnspiele. Gewinnspiele, mit denen die Welt ein bisschen gerettet wird, sind noch mal umso schöner. Deswegen mag ich Susis Idee sehr, und den Preis (absolut öko, absolut hochwertig) sowieso!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich steh auf Gewinnspiele. Gewinnspiele, mit denen die Welt ein bisschen gerettet wird, sind noch mal umso schöner. Deswegen mag ich <a href="http://www.texterella.de/index.php/lifestyle/comments/hurra-mein-erstes-gewinnspiel/" target="_blank">Susis</a> Idee sehr, und den <a href="http://www.manomama.de/content/filztasche-midi" target="_blank">Preis</a> (absolut öko, absolut hochwertig) sowieso!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sandmalerin</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 10:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon vor Monaten hat Birte auf dieses unglaublich schöne Video aufmerksam gemacht. Die Künstlerin Kseniya Simonova ist die Gewinnerin der ukrainischen Version von &#8220;Das Supertalent&#8221;; einfach fantastisch, was sie mit ihren Händen und ein paar Sandkörnen zustande bringt. Den Link fand ich nun wieder und bin immer noch total begeistert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor Monaten hat <a href="http://das-portraet.de/" target="_self">Birte</a> auf dieses unglaublich schöne Video aufmerksam gemacht. Die Künstlerin Kseniya Simonova ist die Gewinnerin der ukrainischen Version von &#8220;Das Supertalent&#8221;; einfach fantastisch, was sie mit ihren Händen und ein paar Sandkörnen zustande bringt. Den Link fand ich nun wieder und bin immer noch total begeistert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vOhf3OvRXKg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/vOhf3OvRXKg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Frühling!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 07:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nichts macht die Wohnung so schön wie frische Blumen. Und jetzt komme mir keiner mit geputzten Fenstern oder so was! Blumen rocken &#8230; Hach! Danke, Ines!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts macht die Wohnung so schön wie frische Blumen. Und jetzt komme mir keiner mit geputzten Fenstern oder so was! Blumen rocken &#8230; Hach!</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Nicole-037.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-897" title="Nicole 037" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Nicole-037-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://sprachblog.ib-klartext.de/lektorat.php" target="_blank">Danke, Ines!</a></p>
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		<title>Ohne Erläuterung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich erzähle die Hintergründe nicht. Wer sie kennt, versteht das Bild. (Vorlage übrigens von der großartigen @frauenfuss, Abwandlung vom durch Langeweile zu höchst kreativem &#8220;Ich male jetzt auch meine Follower&#8221;-Malen angespornten @derlangemarkus aka Twick.it-Erfinder Markus.) Nur so viel: Ich werde nie wieder kniehohen Schnee von einem Flachdach entfernen. Egal, ob mit dem Eimer oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich erzähle die Hintergründe nicht. Wer sie kennt, versteht das Bild. (<a href="http://twitpic.com/cjknj" target="_blank">Vorlage</a> übrigens von der großartigen <a href="http://twitter.com/Frauenfuss" target="_blank">@frauenfuss</a>, Abwandlung vom durch Langeweile zu höchst kreativem &#8220;Ich male jetzt auch meine Follower&#8221;-Malen angespornten <a href="http://twitter.com/derlangemarkus" target="_blank">@derlangemarkus</a> aka <a href="http://www.textsektor.de/blog/2009/11/twick-it-teil-2-interview-das-wichtigste-in-140-zeichen/" target="_blank">Twick.it-Erfinder Markus</a>.) Nur so viel: Ich werde<strong> nie wieder </strong>kniehohen Schnee von einem Flachdach entfernen. Egal, ob mit dem Eimer oder einer kaputten Schneeschippe! Ich bin raus.</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/copy1.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-775" title="copy" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/copy1.jpeg" alt="" width="477" height="709" /></a></p>
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