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	<title>Textsektor-Blog &#187; Genossen.</title>
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	<description>Fundstücke.</description>
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		<title>Ein Herzensprojekt des Jahres 2011: Hannover persönlich</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Jahr habe ich an einem Projekt mitgearbeitet, das mir viel bedeutet. Weil ich dabei eine Person unterstützt habe, die viel, viel Herzblut in eine Idee und deren Umsetzung investiert hat &#8211; und wenn ich „Herzblut“ sage, meine ich unglaubliche Mengen an Zeit, Knete und Leidenschaft. Und zwar war das so: Mein Kollegin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr habe ich an einem Projekt mitgearbeitet, das mir viel bedeutet. Weil ich dabei eine Person unterstützt habe, die viel, viel Herzblut in eine Idee und deren Umsetzung investiert hat &#8211; und wenn ich „Herzblut“ sage, meine ich unglaubliche Mengen an Zeit, Knete und Leidenschaft.</p>
<p>Und zwar war das so: Mein Kollegin und Netzwerkpartnerin <a href="http://www.birtevogel.de/Startseite.html" target="_blank">Birte Voge</a>l ist Journalistin und liebt das Genre Porträt. Ihre Fans, Freunde und Kooperationpartner ermutigten sie immer wieder, ihre feinfühligen, sorgsam recherchierten Porträttexte bei einem Verlag unterzubringen. Das tat sie aber nicht &#8211; stattdessen gründete sie ihren eigenen <a href="http://seewind-verlag.de/Startseite.html" target="_blank">Verlag</a>, um in ihrer Arbeit völlig unabhängig zu sein.</p>
<p>Sie beschloss, sich bei den Porträts auf Menschen zu konzentrieren, die ihre Wahlheimat Hannover in irgendeiner Weise geprägt haben &#8211; Sportler, Artisten, Kreative, die hinter oder auf der Bühne agieren, Mutige, die eine verrückt wirkende Idee umgesetzt und ihre Existenz darauf gegründet haben, Engagierte und Querdenker &#8230; Lauter Personen, die man jederzeit im Alltag auf Hannovers Straßen treffen könnte, ohne zu ahnen, welche fesselnden, rührenden, lustigen oder spannenden Geschichten sie zu erzählen haben. Die Professorin mit der abenteuerlichen Flucht aus der DDR, der Clown, der hinter seine stets heitere Fassade blicken lässt, der Workaholic, der das Wochenende für sich entdeckt hat &#8211; es sind Geschichten, die auch diejenigen Leser bewegen können, die nichts mit Hannover anzufangen wissen.</p>
<p>So jedenfalls ging es mir: Mit Hannover verband ich bis dato nichts anderes, als dass ich als Mindener Schülerin in den 1990ern dort den nächsten erreichbaren H&amp;M finden konnte und hin und wieder für pubertäre Shoppingtouren dorthin aufbrach. Hannover war für mich immer nichtssagend; Heimat einer austauschbaren Einkaufszone und der Herrenhäuser Gärten, durch die ich als Kind ein paar Mal meinen Eltern hinterhertrotten musste. Bei der Mitarbeit an diesem Porträtprojekt namens „Hannover persönlich“ habe ich jedoch 14  Menschen kennengelernt, als sei jede einzene von ihnen eine mitreißende Romanfigur. Bei der Arbeit habe ich gelacht und gestaunt, mich über Erfolge der Porträtierten mitgefreut und war über ihre Schicksalsschläge erschüttert. Sie sind mir auch durch die Bilder des Fotografen Dieter Sieg nähergekommen &#8211; Momentaufnahmen an Orten, die die Porträtierten für die Interviews ausgewählt haben, weil sie ihnen wichtig sind.</p>
<p>Mein Favorit unter den Texten war und ist die Vorstellung des wunderbaren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Lehmann" target="_blank">Hans-Peter Lehmann</a>: Der ehemalige Intendant der Staatsoper Hannover schildert mit einer flammenden Leidenschaft seine Liebe zur Musik, dass seine Worte es mir ganz warm ums Herz werden ließen. Ein Gentleman in Tweed, dem ich wohl auch von Angesicht zu Angesicht stundenlang zuhören könnte.</p>
<p>Es hat mir selten so viel Spaß gemacht, das Herzblutprojekt einer anderen Person zu begleiten &#8211; so viel Spaß, dass es zu meinem eigenen Herzblutprojekt wurde. Danke, Birte!</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hannover-persönlich.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1336" title="Hannover persönlich" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Hannover-persönlich.jpg" alt="" width="375" height="622" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a>Hannover persönlich</a><br />
Porträts<br />
von Birte Vogel (Texte)<br />
&amp; Dieter Sieg (Fotos)</p>
<p style="text-align: center;">Sachbuch<br />
Erschienen: 06.12.2011<br />
Gebunden mit<br />
Schutzumschlag<br />
280 Seiten<br />
Preis: 19,90 € (D)<br />
ISBN 978-3-9814559-0-8<br />
Seewind Verlag</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.hannover-persoenlich.de/Leseprobe.html" target="_blank">Leseprobe</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Netz im Netz</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/12/das-netz-im-netz/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Genossen.]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Textsektor-Leser, Julia hatte mit Christa und mir abgemacht, dass unser Wichtelthema das virtuelle Netzwerken sein soll. Das Netz im Netz, wenn man so will. Glücklicherweise geht es mir nicht so wie meiner Comic-Heldin PABBLES, sonst hätte ich den Texttreff nicht entdeckt und wäre vermutlich auch keine Autorin. Oder es wäre sehr viel schwieriger geworden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Textsektor-Leser,</p>
<p>Julia hatte mit <a href="http://www.textschneiderei.de">Christa</a><br />
und mir abgemacht, dass unser Wichtelthema das virtuelle Netzwerken<br />
sein soll. Das Netz im Netz, wenn man so will.</p>
<p>Glücklicherweise geht es mir nicht so wie  meiner Comic-Heldin <a href="http://autorenblog.writingwoman.de/index.php/blog/C239/">PABBLES</a>,<br />
sonst hätte ich den <a href="http://www.texttreff.de">Texttreff</a><br />
nicht entdeckt und wäre vermutlich auch keine Autorin. Oder es wäre<br />
sehr viel schwieriger geworden. Denn meine Autorenkarriere begann<br />
bereits 1999 in einer Mütter-Mailingliste.</p>
<p><img src="http://farm8.staticflickr.com/7170/6466136963_1acda0bf5e.jpg" alt="PabblesNetzwerken_fertig" width="430" height="500" /></p>
<p>Einer der Mütter dort gefiel der Schreibstil meiner Mails. Sie war der<br />
Meinung, ich solle daraus etwas machen und gab mir in ihrer<br />
Eigenschaft als Lektorin eines österreichischen Familienmagazins den<br />
Auftrag, einen Artikel für das Blatt zu schreiben. Damit fing im<br />
Prinzip meine Schreibkarriere an.</p>
<p>Im Frühjahr 2002 erfuhr ich durch den <a href="http://www.mediafon.net">mediafon</a>-Newsletter vom Texttreff,<br />
den ich bereits nach wenigen Wochen mein virtuelles Großraumbüro<br />
nannte. Etwas, das von unschätzbaren Wert ist, wenn man ohne Kollegen<br />
aus Fleisch und Blut arbeitet. Dass es sich um das beste Netzwerk<br />
überhaupt handelte, lernte ich erst im Laufe der Jahre.</p>
<p><strong>Die ersten Buchveröffentlichungen</strong></p>
<p>Zunächst entstanden zwei meiner Bücher durch Textinen-Networking. Das<br />
erste Projekt war gleichzeitig das erste Textinenbuch überhaupt: &#8220;Mama<br />
im Job&#8221;, ein Ratgeber für berufstätige Mütter. Textine <a href="http://www.kamaco.info">Karina Matejcek</a> fragte mich, ob ich<br />
mir vorstellen könne, gemeinsam mit ihr einen solchen Ratgeber zu<br />
schreiben. Ich konnte. Und nur ein knappes Jahr nach dieser Anfrage,<br />
lag &#8220;Mama im Job&#8217;&#8221; in den Buchläden. Der Text war in einem Mailwechsel<br />
über rd. 1.000 Kilometer Entfernung entstanden.</p>
<p>Das zweite Buch habe ich Textine <a href="http://www.haus-der-sprache.de">Momo Evers</a> zu verdanken, die<br />
mich für den ersten Band einer neuen Krimireihe gewinnen wollte. &#8220;Wer<br />
zuletzt lacht, lebt noch&#8221; erschien 2006 und wäre ebenfalls ohne das<br />
virtuelle Networking im Texttreff nicht geschrieben und veröffentlicht<br />
worden.</p>
<p><strong>Online oder offline netzwerken?</strong></p>
<p>Ich tausch(t)e mich natürlich auch mit anderen Autorengruppen aus,<br />
bekam hier einen Tipp, in welchem Verlag ein bestimmtes Thema gesucht<br />
wurde und konnte da jemandem weiterhelfen, der sich gerade in seinem<br />
Manuskript verhakt hatte. Netzwerken ist ein Geben und Nehmen &#8211; egal<br />
ob in den Weiten des Internets oder in der realen Welt, wobei die<br />
Übergänge mittlerweile längst fließend sind. Viele Menschen, die ich<br />
zunächst nur online kannte, sind mir im Laufe der Jahre IRL ans Herz<br />
gewachsen. Und ich würde nicht sagen, dass die Qualität eine andere<br />
ist &#8211; ob es sich um das kleinste Netzwerk &#8216;Familie&#8217; handelt, das schon<br />
in der Steinzeit funktionierte, um die Herren im Rotary-Club oder um<br />
die Followerpower bei Twitter, hinter der ja auch echte Menschen<br />
stecken, von denen ich etliche längst offline getroffen und schätzen<br />
gelernt habe.</p>
<p><strong>Hilf, und dir wird geholfen</strong></p>
<p>Netze können auch auffangen, und das Internet ist sensationell, wenn<br />
es darum geht, Menschen in Notlagen zu helfen. Ob mit Spenden oder<br />
tatkräftiger Unterstützung &#8211; wenn in einer Community jemand <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos.html">in<br />
echte Not gerät</a>, wird er nicht alleine gelassen.</p>
<p><strong>Wenn die Muse streikt</strong></p>
<p>Doch um auf den Job zurückzukommen: ohne virtuelles Networking liefe<br />
mitunter gar nichts. Wenn andere Menschen mal eben ein Brainstorming<br />
im Büro durchführen, sitze ich am Rechner und zermartere mir alleine<br />
das Hirn, bis ich dann doch zum virtuellen Gehirnsturm im viel<br />
zitierten Texttreff aufrufe. Auch wenn ich einen Tritt in den Hintern<br />
brauche, weil ich wieder mal alles mache, nur nicht an meinem<br />
Manuskript arbeiten &#8211; auf das Internet ist Verlass. Ebenso helfe ich<br />
anderen ihre Schweinehunde und streikenden Musen zu bezwingen.</p>
<p>Menschen aus meiner Vor-Internetzeit können das alles nicht, weil sie<br />
völlig andere Interessen, Berufe und Online-Zeiten (wenn überhaupt!)<br />
haben.</p>
<p>Ich hoffe, es gibt bis in alle Ewigkeit Strom auf der Erde.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><em><a href="../wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg"><img title="ttbw_button" src="../wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg" alt="" width="73" height="73" /></a>Gastbeitrag von <a href="http://www.writingwoman.de/" target="_blank">Petra A. Bauer </a>- und niemals zuvor war mein Blog so schön illustriert wie mit PABBLES! ;-)</em> <em>Ein weiterer Beitrag der Aktion <a href="http://www.texttreff.de/blog.php?id=P2505" target="_blank">Texttreff-Blogwichteln</a>.</em></p>
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		<title>Virtuelle Netzwerke – das pralle Leben. Auch real.</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/12/virtuelle-netzwerke-%e2%80%93-das-pralle-leben-auch-real/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwichteln]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Texttreff]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Christa Goede. Virtuelle Netzwerke sind unverzichtbar für alle Menschen, die das Internet zu einem Teil ihrer Lebenswelten gemacht haben. Die Plattformen dienen der Präsentation der eigenen Arbeit, der intensiven Freundespflege und häufig auch der reinen, puren Prokrastination. Manche Netzwerke schaffen es sogar, alle drei Zwecke zu erfüllen. Aktive Netzwerker stellen aber ganz schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von <a href="http://www.textschneiderei.de/" target="_blank">Christa Goede</a>.</em></p>
<p>Virtuelle Netzwerke sind unverzichtbar für alle Menschen, die das Internet zu einem Teil ihrer Lebenswelten gemacht haben. Die Plattformen dienen der Präsentation der eigenen Arbeit, der intensiven Freundespflege und häufig auch der reinen, puren Prokrastination. Manche Netzwerke schaffen es sogar, alle drei Zwecke zu erfüllen.</p>
<p>Aktive Netzwerker stellen aber ganz schnell fest, dass das, was sie tun, gar nicht so virtuell ist: Bei Xing finden sich Kollegen aus dem realen Leben, auf Google+ und Facebook pflegt man eine illustre Mischung aus Geschäftskontakten und Busenfreunden. Reale und virtuelle Bekanntschaften lassen sich nicht mehr trennen. Und auch die Freizeit- und Arbeitswelten vermischen sich. Immer weiter und weiter.</p>
<p>Netzwerken ist eine tolle Beschäftigung für alle Menschen, die gerne kommunizieren – ich bin so ein Mensch. Doch leider muss ich auch mal Geld verdienen. Deswegen beschränke ich mich auf vier Plattformen:</p>
<p><strong><a href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a>:</strong> Der Ort für glamouröse Selbstdarsteller mit tollen Berufsbezeichnungen. Die Mitglieder geben sich stets seriös und um die Außenrepräsentation bemüht. Außer in den Foren: Da wird die Sau rausgelassen, es finden sich alle Arten von direkten oder perfiden Beschimpfungen, extreme Dumping-Angebote und Leute, die jede interessante Diskussion in eine tranige Eigen-PR-Mitteilung verwandeln können. In Nullkommanix.</p>
<p><strong><a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a></strong><strong>:</strong> halbseriöse, halbseidene Spielwiese mit einer schrägen Mischung aus verrückten Privatseiten und geschäftlichen Fanpages. Nur zu empfehlen für Leute, die genau auf die Pflege ihrer Freundeslisten achten und die Regeln fürs konfliktfreie Posten aus dem FF beherrschen.<br />
Das Geheimrezept für Neumitglieder: Unbedingt einmal pro Woche Catcontent posten. Denn 99,99 % aller Facebook-Mitglieder stehen total auf Katzen. Miezenbildchen, -filmchen oder -textchen sorgen für eine reich gefüllte Freundesliste! Garantiert!</p>
<p><strong><a href="http://www.googleplus.com" target="_blank">Google+</a>:</strong> Experten unter sich. Von Tausenden von Menschen wird gekreist, was das Zeug hält, aber geschrieben wird von den immer gleichen Social-Media-Koryphäen. Für Spanner und Exhibitionisten gleichermaßen zu empfehlen.<br />
Achtung: Facebook-Mitglieder erleiden bei Google+ mehrfach täglich ein Déjà-vu wegen der Crosspostings. Oder umgekehrt.</p>
<p><strong><a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">Texttreff</a>:</strong> DAS Lieblingsnetzwerk vieler toller Frauen aus der schreibenden Zunft (Textinen genannt). Hier finden sich kreative Ping-Pong-Spielerinnen, konzeptionell denkende Sparrings-Partnerinnen, großartige Ideen- und Stichwort-Geberinnen und wertvolle Tipps zur Jobsuche oder Akquise. Außerdem gibt’s hier noch offene, sehr liebevolle Ohren für die kleinen und großen Probleme des Alltags, perfekte Köchinnen mit großartigen Rezepten, reale Diätcoaches und virtuelle Nichtraucher-werden-Beraterinnen. Textinen sind einfach immer da. Und mit Herz dabei.</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1306" title="ttbw_button" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/ttbw_button.jpg" alt="" width="73" height="73" /></a>Genau deshalb habe ich diesen Text geschrieben: weil Julia und ich stolze, zufriedene und glückliche Textinen sind! Und weil wir im Texttreff <a href="http://www.texttreff.de/blog.php?id=P2505" target="_blank">„Blogwichteln“</a> betreiben. Das heißt, Julia schrieb einen <a href="http://www.textschneiderei.de/blog/blog-post/2011/12/01/blogwichteln-eine-liebeserklaerung/" target="_blank">Text für meinen Blog</a>, ich schrieb diesen Text für ihren Blog. Genau wie 45 andere Texttreff-Frauen mit insgesamt 55 Blogs füreinander Beiträge schreiben. Zu Weihnachten.</p>
<p>Eine herrliche Idee, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Besuch!</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/11/besuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog soll doch wieder belebter werden, das liegt mir schwer am Herzen. Und deshalb habe ich Besuch eingeladen: In ein paar Tagen werden die Autorin Petra A. Bauer und die Texterin Christa Goede in den Textsektor kommen und hier einen Gastbeitrag veröffentlichen. Wir alle nehmen am Blogwicheln teil, einer Aktion unseres Netzwerks Texttreff, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blog soll doch wieder belebter werden, das liegt mir schwer am Herzen. Und deshalb habe ich Besuch eingeladen: In ein paar Tagen werden die <a href="http://www.autorenblog.writingwoman.de/" target="_blank">Autorin Petra A. Bauer</a> und die Texterin Christa Goede in den Textsektor kommen und hier einen Gastbeitrag veröffentlichen. Wir alle nehmen am <a href="http://www.texttreff.de/blog.php?id=P2505" target="_blank">Blogwicheln teil, einer Aktion unseres Netzwerks Texttreff</a>, bei der Bloggerinnen sich in den nächsten Wochen gegenseitig bebloggen.</p>
<p>Ich selber werde in <a href="http://www.textschneiderei.de/blog/" target="_blank">Christas Textschneiderei</a> und für <a href="http://www.worthauerei.de/dogblog/" target="_blank">McCoys Dogblog </a>schreiben. Im Auftrag, quasi. Bin doch Auftrags-Schreiberline &#8211; für andere zu schreiben fällt mir eben oft leichter als für sich selbst &#8230;</p>
<p>Ich freue mich sehr auf meine Gäste! Stay tuned, hier wird es bald spannend!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Des Rätsels Lösung</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2011/01/des-ratsels-losung/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 20:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Ende-Quiz]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturquiz]]></category>

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		<description><![CDATA[An meine Kundinnen und Kunden und anderen Geschäftskontakte habe ich auch zum Jahresausklang 2010 wieder ein literarisches Quiz zum Thema &#8220;Ende&#8221; geschickt. (Im Vorjahr gab es auch schon eines.) Und: Ich hatte eine Auflösung zum 7. Januar 2011 versprochen. Schnell mal auf den Kalender geschaut: Ich bin zu spät. Weil das Leben in meinen Terminplan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An meine Kundinnen und Kunden und anderen Geschäftskontakte habe ich auch zum Jahresausklang 2010 wieder ein literarisches Quiz zum Thema &#8220;Ende&#8221; geschickt. (<a href="http://www.textsektor.de/blog/2010/01/ende-quiz/" target="_blank">Im Vorjahr gab es auch schon eines.</a>) Und: Ich hatte eine Auflösung zum 7. Januar 2011 versprochen. Schnell mal auf den Kalender geschaut: Ich bin zu spät. Weil das Leben in meinen Terminplan gefunkt hat. Vielleicht hab ich auf diese Weise ja die Spannung erhöht. Oder aber wartende Knobler gelangweilt. Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung! Ich meinerseits bin ganz dankbar, dass das neue Jahr krankheitsbedingt nicht so trubelig begann, wie das alte endete &#8211; und bitte deshalb um Nachsicht.</p>
<p>Wer das kleine Quiz noch nicht kennt, hat weiter unten in diesem Artikel die Möglichkeit zum gewinnchancenlosen Mitmachen, noch weiter unten findet sich dann die Auflösung. Zunächst aber die Verkündung der Gewinnerinnen und des Gewinners:</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00306-20110113-1630.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1205" title="IMG00306-20110113-1630" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00306-20110113-1630-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Meine zwei Glücksfeen <a href="http://www.text-deluxe.de/" target="_blank">Tina</a> und<a href="http://www.billomat.com/team/" target="_blank"> Simon</a> (danke, liebe Feen!) zogen zunächst &#8230;<span id="more-1204"></span></p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00308-20110113-1631.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1206" title="IMG00308-20110113-1631" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00308-20110113-1631-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textpertise.de/" target="_blank">Heike Virchow</a>! Glückwunsch!</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00307-20110113-1631.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1207" title="IMG00307-20110113-1631" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00307-20110113-1631-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Das zweite Los fiel auf &#8230;</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00312-20110113-1633.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1208" title="IMG00312-20110113-1633" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00312-20110113-1633-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://morgenthal-fotografie.de/" target="_blank">Heiner Morgenthal</a>! Gratulation!</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00309-20110113-1631.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1209" title="IMG00309-20110113-1631" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00309-20110113-1631-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Schließlich Los Nummer drei an &#8230;<a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00319-20110114-1844.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1210" title="IMG00319-20110114-1844" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00319-20110114-1844-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://www.mehralstext.de/" target="_blank">Biggi Mestmäcker</a>! Einen Tusch auch für sie!</p>
<p>Unterwegs sind nun drei Exemplare &#8220;Unnützes Wissen&#8221; &#8211; denn richtig unnütz ist Wissen nie. Spätestens bei Rätselspielen kann man es vielleicht eines Tages gebrauchen! Zum Beispiel das unnütze Wissen Nr. 965:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aladin und die Wunderlampe&#8221; spielt nicht etwa in Arabien oder Persien, sondern in China.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>(Oder Nr. 445: &#8220;In Indien wird ein Softdrink aus Kuhurin entwickelt&#8221; &#8211; aha.)</em></p>
<p>Na also, wissen wir das jetzt auch!<a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00320-20110114-1952.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1214" title="IMG00320-20110114-1952" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00320-20110114-1952-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Hier nun zum Nachrätseln das Quiz, dem die Gewinner sich bereits erfolgreich gestellt haben &#8211; zu gewinnen gibt es immerhin noch Spaß an der Rätselfreude:<!--more--></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<strong><em>Lauter Enden. Jetzt mal ehrlich: Wer erkennt ein Buch schon an seinem Schluss? Eben! Deshalb sind Hinweise in den Begleittexten versteckt. Spätestens Tante Google wird mit deren Hilfe Rat wissen. Und nun: Viel Spaß beim Rätseln!<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>1) Die spektakulärsten Enden bieten Liebesdramen. Das Paar, das hier tragisch stirbt, lebte in Verona. Dort interessierte es sich vor allem für gefiederte Tiere – Nachtigallen, Lerchen und so. Zum traurigen Schluss, als die Hauptfiguren schon nicht mehr sind, spricht ein Hinterbliebener diese Worte:</p>
<p><strong><em>Nur düstern Frieden bringt uns dieser Morgen;<br />
Die Sonne scheint, verhüllt vor Weh, zu weilen.<br />
Kommt, offenbart mir ferner, was verborgen,<br />
Ich will dann strafen oder Gnad erteilen,<br />
Denn nie verdarben Liebende noch so<br />
Wie diese _  _  _  _  <span style="text-decoration: underline;">a</span> und ihr _  _  _  _  <span style="text-decoration: underline;">o</span>.</em></strong></p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>2) „Ein Buch für Erwachsene ab 14“ möchte dieses norwegische Buch sein, das in 54 Sprachen übersetzt wurde und 1993 in Deutschland erschien. Ein 14-jähriges Mädchen (nach dem der Bestseller benannt ist und dessen Name sich vom griechischen Wort für „Wissen“ ableitet) erhält rätselhafte Briefe. Sie sind der Auslöser für eine Reise durch die Philosophie der letzten 2.000 Jahre. Die letzten Worte des Buches lauten:</p>
<p><strong>„Irgendwer muß zum Boot schwimmen.“<br />
„Wir schwimmen beide, Papa.“</strong></p>
<p><strong>Der Titel des Buches ist: _  _  _  _  _  _     _  _  _ </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>3) Nun ein großmütterlicher Rat in Gelddingen. Ein etwas überholter Rat allerdings, denn die Großmutter des investigativ tätigen Jungen dieses Kinderbuch-Klassikers kannte noch kein Girokonto, ganz zu schweigen von PayPal. 1929 erschien die Geschichte von dem Jungen, der bestohlen wird, den Dieb aber mit einer Bande Berliner Gören stellen kann. Was die Oma rät:</p>
<p><strong>„Geld soll man immer nur per Postanweisung schicken“, brummte die Großmutter und kicherte wie eine Spieldose.<br />
„Hurra!“, rief Pony Hütchen und ritt auf ihrem Stuhl ins Schlafzimmer.</strong></p>
<p><strong>Wer wird bestohlen, wer hilft aus der Patsche?<br />
_  _  _  _     _ _ _     _ _ _     _  _  _  _  _  _  _  _  _<br />
</strong><strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>4)<strong> </strong>Keine Frage nach dem Ende eines Buches – aber der Name dieses Autors passt einfach so gut in dieses Quiz, dass eine Ausnahme zum Schluss erlaubt sei: „Die unendliche Geschichte“, „Jim Knopf“, „Momo“ … <strong>All diese wunderschönen Kinderbücher stammen aus der Feder des leider viel zu früh verstorbenen<br />
</strong></p>
<p><strong>_ <em> </em>_  _  _  _  _  _     _ </strong><em> </em><strong>_  _  _</strong></p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00321-20110114-2101.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1222" title="IMG00321-20110114-2101" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00321-20110114-2101-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00322-20110114-2101.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1223" title="IMG00322-20110114-2101" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00322-20110114-2101-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00323-20110114-2101.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1224" title="IMG00323-20110114-2101" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00323-20110114-2101-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00324-20110114-2101.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1225" title="IMG00324-20110114-2101" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/IMG00324-20110114-2101-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>|</p>
<p>|</p>
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<p>|</p>
<p>Danke! Und dies galt es zu erkennen:</p>
<p>1) <em>Wie diese Julia und ihr Romeo </em>- gesucht war Shakespeares &#8220;Romeo und Julia&#8221;.</p>
<p>2) &#8220;Sofies Welt&#8221; von Jostein Gaarder.</p>
<p>3) Erich Kästners wunderbares &#8220;Emil und die Detektive&#8221;.</p>
<p>4) Niemand anderes als Michael ENDE war dies.</p>
<p><strong>Vielen Dank fürs Miträtseln! Bis nächstes Jahr, hoffe ich!<br />
</strong></p>
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		<title>„Du rauchst viel und bist lustig“</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 17:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geliebt.]]></category>
		<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Bis bald mein Freund]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Geplant war das ja mal ganz anders: Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, die Vernissage zur Ausstellung &#8220;Bis bald mein Freund&#8221; am 16. November zu besuchen, zu der Daniela Sisman und Michael Debus eingeladen hatten (die beiden sind die Köpfe hinter dem Veranstalter &#8220;Kunstprojekt Janson&#8221; und gleichzeitig die Gründer der Siegener Rasterfabrik). Dann kam was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geplant war das ja mal ganz anders: Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, die Vernissage zur Ausstellung <a href="http://bisbaldmeinfreund.de/index.html" target="_blank">&#8220;Bis bald mein Freund&#8221;</a> am 16. November zu besuchen, zu der Daniela Sisman und Michael Debus eingeladen hatten (die beiden sind die Köpfe hinter dem Veranstalter &#8220;Kunstprojekt Janson&#8221; und gleichzeitig die Gründer der Siegener<a href="http://rasterfabrik.de/" target="_blank"> Rasterfabrik</a>). Dann kam was dazwischen, ich hab mir fast in den Po gebissen vor Ärger, weil ich wirklich neugierig war. Schließlich habe ich meinem Fernbleiben auch noch die Krone der Unverschämtheit aufgesetzt, indem ich ganz unverfroren angefragt habe, ob ich vielleicht Tage später eine Exklusivführung haben darf. Und tatsächlich war Daniela so lieb, sich mit mir zu verabreden und mir sehr viel zu dem zu erzählen, was es in der obersten Etage des Siegener KrönchenCenters<span id="more-1181"></span> noch bis Ende Dezember zu sehen gibt.</p>
<div id="attachment_1182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00222-20101125-1303.jpg"><img class="size-medium wp-image-1182" title="IMG00222-20101125-1303" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00222-20101125-1303-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Liebe steckt bekanntlich im Detail. Oder in der Fußmatte vor dem Ausstellungsraum.</p></div>
<p>&#8220;Bis bald mein Freund&#8221; stellt Briefe aus.  Briefe, die sehr persönlich sind. Ob mancher Schreiber nicht Sorge hatte, dass seine Werke allzu privat für eine Ausstellung  seien, habe ich Daniela gefragt. Nein, hat sie mir erklärt. Diese Sorge hatte keiner. Alle Autorinnen und Autoren wollten gern, dass die Öffentlichkeit erfährt, was sie ihren Adressaten mitzuteilen hatten.</p>
<p>&#8220;Du rauchst viel und bist lustig&#8221;, hat Rainer an Erich geschrieben. Und außerdem: &#8220;Ich kann dich gut leiden.&#8221; Nicole an Nevim: &#8220;Es ist gut, eine Freundin wie dich zu haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, dass diese Freundschaft lange hält&#8221;,  &#8220;Immer, wenn ich dich sehe, bekomme ich Schmetterlinge im Bauch&#8221; &#8230; Viele Botschaften in der Ausstellung sind unheimlich persönlich &#8211; warum gehen sie die Besucher von &#8220;Bis bald mein Freund&#8221; überhaupt etwas an?</p>
<p>Weil die Autorinnen und Autoren der Briefe selten Gelegenheit bekommen, sich auszudrücken. Weil es Menschen gibt, die denken, was Emine, Nicole, Mario, Carola oder einen der anderen bewegt, könnte abweichen von dem, was die sogenannten &#8220;normalen&#8221; Leute beschäftigt. Dass das ein Irrtum ist, beweisen die Briefe: &#8220;Warst du schon mal im Stadion? Vielleicht können wir mal zusammen dorthin fahren.&#8221; &#8220;Wir hatten wieder einen anstrengenden Arbeitstag.&#8221; &#8220;Ich freue mich schon auf den Urlaub.&#8221; Der Alltag von Niklas, Karin und Andreas unterscheidet sich nicht sehr von meinem oder einem der anderen Ausstellungsbesucher. Was uns durchaus unterscheidet: Die ausstellenden Künstler stecken in der Schublade &#8220;geistig behindert&#8221;. Und deshalb finden sie nicht immer das Gehör, das ihnen zusteht. Weil der Stempel &#8220;Behinderung&#8221; so manchen glauben macht, dass nichts zu sagen hat, wer nicht wie andere ist.</p>
<div id="attachment_1184" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00226-20101125-1830.jpg"><img class="size-medium wp-image-1184" title="IMG00226-20101125-1830" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00226-20101125-1830-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alle Exponante sind als Postkarten auch käuflich zu erwerben. Schenken Inspiration, wenn beim nächsten Brief an Tante Jutta die Ideen fehlen.</p></div>
<p>Das Projekt entstand als Resultat eines Schreib- und Lesekurses für Menschen mit geistiger Behinderung, den Daniela schon seit Jahren an der Siegener Volkshochschule gibt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aus ganz unterschiedlichen Beweggründen dort. Manche wünschen sich mehr Übung, um sicherer im Umgang mit Buchstaben zu werden &#8211; andere kommen als Analphabeten und lernen bei Daniela Buchstabe für Buchstabe die Welt des geschriebenen Wortes kennen. Im Kurs schreiben sie einander Briefe, über Wochen hinweg, erzählen, was ihnen wichtig ist, und nehmen dabei Bezug aufeinander. &#8220;Ich kenne dich noch nicht lange, aber ich finde dich nett.&#8221; &#8220;Warum gibst du dir keine Mühe zu lernen? Du kannst das doch.&#8221; Was manchem Besucher der Ausstellung vielleicht nicht auf den ersten Blick klar sein wird: Die Briefe, die in Übergröße an der Wand hängen, haben manche der Künstlerinnen und Künstler viele Stunden Arbeit gekostet, weil es das erste Mal überhaupt war, dass sie sich schriftlich mitgeteilt haben. Für Erstlingswerke sind die Ergebnisse erstaunlich gehaltvoll. Immer. Und deshalb sind ihre Urheber zu Recht stolz.</p>
<div id="attachment_1183" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00224-20101125-1313.jpg"><img class="size-medium wp-image-1183" title="IMG00224-20101125-1313" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG00224-20101125-1313-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Audiobotschaften der Künstler. Bitte hier drücken.</p></div>
<p>Ich ärgere mich auch nach meinem Gang durch die Exponate, dass ich die Vernissage verpasst habe, obwohl Daniela mir ihre Zeit geschenkt und mir so viel von den Machern und der Entstehung der Ausstellung erzählt hat. Denn am Tag der Eröffnung hätte ich die 14 Autorinnen und Autoren &#8211; Erich, Nicole, Andreas, Daniel, Karin, Niklas, Nevim, Mario, Carola, Emine, Rainer, Sonja, Carina und Patrik &#8211; persönlich kennengelernt. Was mich tröstet: Zwischen den ausgestellten Briefen warten Audiobotschaften der Künstler auf die Besucher. &#8220;Man schreibt viel zu selten Briefe&#8221;, hört man da zum Beispiel. So sind sie alle also doch irgendwie anwesend. Und weil man sie dank ihrer Post ein bisschen kennengelernt zu haben glaubt, ist es schön, auch ihre Stimmen zu hören. (160 Gäste hatte die Vernissage übrigens. Das kriegen die meisten überregionalen Kunstmuseen ja nicht mal immer hin!)</p>
<p>Die Ausstellung dauert noch bis zum 19. Dezember 2010. Die Bilder und die Sprechbotschaften warten im KrönchenCenter (Markt 25), 57072 Siegen, auf aufgeschlossene Besucher. Weitere Infos holt man sich hier: <a href="http://bisbaldmeinfreund.de/" target="_blank">bisbaldmeinfreund.de</a>, Facebook-Nutzer <a href="http://www.facebook.com/home.php?ref=home#!/bisbaldmeinfreund" target="_self">können hier Fan werden</a>. Dringende Hingeh-Empfehlung meinerseits!</p>
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		<title>Ein Schuhkarton, der glücklich macht</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten im Schuhkarton]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kapitel &#8220;Weihnachten im Schuhkarton&#8221; ist für mich in diesem Jahr abgeschlossen. Und zwar aufgrund tatkräftiger Hilfe von: Julia Möller, die die Kartons für mich beklebt hat, Mitbüroler und Bastlerinnengatte Markus Möller, der mir beim Einkauf in der Mittagspause beratend zur Seite stand, sowie einem Schwung Twitterer und Facebooker, die Geschenkideen für mich hatten. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kapitel &#8220;<a href="http://www.geschenke-der-hoffnung.org/weihnachten-im-schuhkarton/">Weihnachten im Schuhkarton</a>&#8221; ist für mich in diesem Jahr abgeschlossen. Und zwar aufgrund tatkräftiger Hilfe von:</p>
<p><strong>Julia Möller</strong>, die die Kartons für mich beklebt hat, Mitbüroler und Bastlerinnengatte <strong>Markus Möller</strong>, der mir beim Einkauf in der Mittagspause beratend zur Seite stand, sowie einem <strong>Schwung Twitterer und Facebooker</strong>, die Geschenkideen für mich hatten. Aber ehe das hier klingt wie die Danksagung in der Oscarrede, die ich nie halten werde, ende ich mit den Worten: <strong>Noch den ganzen heutigen Tag  (15. November) über</strong> werden Schuhkarton-Weihnachtsüberraschungen für mittellose Kinder in armen Regionen deutschlandweit dankbar entgegengenommen. Mehr Infos <a href="http://www.geschenke-der-hoffnung.org/weihnachten-im-schuhkarton/">hier</a>. Mitmachen macht übrigens Spaß. :-)</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00150-20101027-1814-1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1145" title="IMG00150-20101027-1814-1" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00150-20101027-1814-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00151-20101027-1818.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1146" title="IMG00151-20101027-1818" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00151-20101027-1818-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Oben: Karton für Mädchen, 10 bis 14 Jahre.<br />
Unten: Karton für Jungen, 10 bis 14 Jahre.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich gratuliere!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 10:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Preis 2010]]></category>
		<category><![CDATA[twick.it]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, Twick.it! Einen fulminanten zweiten Platz beim Social Media Preis 2010 des Twittwoch e.V. in der Kategorie &#8220;Gesellschaft&#8221; haben sie gerissen! Ich gratuliere, bin (unberechtigterweise) ein bisschen mitstolz (ich war irgendwie dabei, im Herzen sozusagen ;-)) und danke all denen, die meiner Abstimmungsbitte gefolgt waren. Und damit dieser Beitrag auch eine lehrreiche Komponente hat: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>H</strong>erzlichen Glückwunsch, <a href="http://twick.it/" target="_blank">Twick.it</a>!</h1>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/149787_457062967105_172503467105_5675738_5369302_n.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1168" title="149787_457062967105_172503467105_5675738_5369302_n" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/149787_457062967105_172503467105_5675738_5369302_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/149131_457063622105_172503467105_5675745_4270762_n.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1170" title="149131_457063622105_172503467105_5675745_4270762_n" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/149131_457063622105_172503467105_5675745_4270762_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/76822_457062902105_172503467105_5675737_5940955_n.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1169" title="76822_457062902105_172503467105_5675737_5940955_n" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/76822_457062902105_172503467105_5675737_5940955_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Einen fulminanten zweiten Platz beim <a href="http://socialmediapreis.twittwoch.de/" target="_blank">Social Media Preis 2010 des Twittwoch e.V. </a> in der Kategorie &#8220;Gesellschaft&#8221; haben sie gerissen! Ich gratuliere, bin (unberechtigterweise) ein bisschen mitstolz (ich war irgendwie dabei, im Herzen sozusagen ;-)) und danke all denen, die meiner <a href="http://www.textsektor.de/blog/2010/10/abstimmen-bitte/" target="_blank">Abstimmungsbitte</a> gefolgt waren.</p>
<p>Und damit dieser Beitrag auch eine lehrreiche Komponente hat: Alle Fotos, die ich hier zeige, speichere ich im Ordner &#8220;Geklaut&#8221; auf meinem Computer. Liebe Kinder, man lädt nie, nie, nie ungefragt fremder Leute Bilder aus Facebook herunter, um sie dann im eigenen Blog zu veröffentlichen! Es sei denn, sie zeigen den freudestrahlenden Mitbüroler, dem man auf diese Weise herzlich gratulieren will, und hat Grund zur Hoffnung, er drückt im Freudentaumel beide Augen zu ob dieser Urheberrechtsverletzung. ;-)</p>
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		<title>Oktoberfrieden</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/10/oktoberfrieden/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 09:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofswald]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im verschneiten Siegener Friedhofswald war ich schon im Februar. Die Bilder hatte ich hier gezeigt. Und so sieht das friedliche Plätzchen in der Oktobersonne aus: Ein Stück Natur für Spazier- und Gedankengänge, nicht abgeschottet, kein trauriger Ort. &#8220;Kreislauf des Lebens&#8221; ist hier mehr als eine Worthülse. Ein schöner Platz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im verschneiten Siegener Friedhofswald war ich schon im Februar. <a href="http://www.textsektor.de/blog/2010/03/friedlich/" target="_blank">Die Bilder hatte ich hier gezeigt.</a></p>
<p>Und so sieht das friedliche Plätzchen in der Oktobersonne aus:</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00134-20101014-1329.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1116" title="IMG00134-20101014-1329" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00134-20101014-1329-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00135-20101014-1329.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1117" title="IMG00135-20101014-1329" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00135-20101014-1329-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00140-20101014-1336.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1119" title="IMG00140-20101014-1336" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/IMG00140-20101014-1336-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ein Stück Natur für Spazier- und Gedankengänge, nicht abgeschottet, kein trauriger Ort. &#8220;Kreislauf des Lebens&#8221; ist hier mehr als eine Worthülse. Ein schöner Platz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erfolg, Erfolg!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 23:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Textsektor]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist spät. Ich bin müde. Es ist weit nach 1.00 Uhr nachts. Ich habe mich stundenlang mit Buchhaltung und einem absolut nicht ordentlich funktionierenden ElsterFormular zur Datenübermittlung meiner Steuererklärung ans Finanzamt herumgeschlagen. Kann man sich vorstellen, was das mit der Laune macht? Und doch hab ich Grund zur Freude: Jeder googelt ja hin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist spät. Ich bin müde. Es ist weit nach 1.00 Uhr nachts. Ich habe mich stundenlang mit Buchhaltung und einem absolut nicht ordentlich funktionierenden ElsterFormular zur Datenübermittlung meiner Steuererklärung ans Finanzamt herumgeschlagen. Kann man sich vorstellen, was das mit der Laune macht?</p>
<p>Und doch hab ich Grund zur Freude: Jeder googelt ja hin und wieder seinen eigenen Namen  &#8211; das hat sogar eine Bezeichnung: &#8220;Google-Onanie&#8221; nennt man das. Ich googele nicht nur meinen Taufnamen, sondern in regelmäßigen Abständen auch den Begriff &#8220;Textsektor&#8221;, schon seit ich meine geschäftliche URL so benannt hab, das war vor mehr als vier Jahren. Unternehmerische Suchmaschinenonanie sozusagen. Und immer, immer, immer hat mich die Autocomplete-Funktion der größten aller Suchmaschinen gefagt: &#8220;Meinten Sie vielleicht <strong>Textil</strong>sektor?&#8221; Immer war das so &#8211; bis heute Nacht. Jetzt nicht mehr. Ich gebe &#8220;TEXTSEK&#8221; ein und das Suchfeld bei Google macht eigenständig &#8220;TEXTSEKTOR&#8221; draus. War bisher nie so. Mein Sektor ist also angekommen. Endlich. Meine Vorsteuererklärung übrigens auch, beim Finanzamt. Doch noch eine gute Nacht geworden. Ich freue mich!</p>
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