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	<title>Textsektor-Blog &#187; Unerhört.</title>
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	<description>Fundstücke.</description>
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		<title>Das ist MEIN Tanzbereich, Kai!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[60. Geburtstag Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenmaßnahme]]></category>

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		<description><![CDATA[Kai Diekmann plant zum 60. Geburtstag des Sexskandal- und Hetzblattes &#8220;Bild&#8221; eine landesweit flächendeckende Übermüllung mit der Schundzeitung. Am 23. Juni gibt es vor Deutschlands größter Tageszeitung kein Entkommen: Zum 60. Geburtstag der &#8220;Bild&#8221; lässt Axel Springer an sämtliche Haushalte in ganz Deutschland eine kostenlose Sonderausgabe der Boulevardzeitung verteilen. Perfide: Insgesamt rechnet der Verlag mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kai Diekmann plant zum 60. Geburtstag des Sexskandal- und Hetzblattes &#8220;Bild&#8221; eine landesweit flächendeckende Übermüllung mit der Schundzeitung.</p>
<blockquote><p><strong><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Bild-fuer-alle-Springer-beglueckt-zum-60.-Geburtstag-ganz-Deutschland-mit-der-Bild_105152.html" target="_blank"><strong>Am 23. Juni gibt es vor Deutschlands größter Tageszeitung kein  Entkommen: Zum 60. Geburtstag der &#8220;Bild&#8221; lässt Axel Springer an  sämtliche Haushalte in ganz Deutschland eine kostenlose Sonderausgabe  der Boulevardzeitung verteilen. </strong></a></strong></p></blockquote>
<p>Perfide:</p>
<blockquote><p>Insgesamt rechnet der Verlag mit einer Gesamtauflage von 41 Millionen  Exemplaren &#8211; inklusive Werbeverweigerern, wie es in den Mediaunterlagen  heißt.</p></blockquote>
<p>Hallo, Kai Dieckmann: Kioske, Zeitschriftenläden und Supermärkte, die die Bild-Zeitung verkaufen, sind DEIN Tanzbereich. Da muss ich weggucken, habe keine Wahl, der Mist liegt da halt. Aber mein privater Briefkasten, das ist MEIN Tanzbereich &#8211; und wenn du da eindringst, werde ich sauer.</p>
<p>Ich habe vorsichtshalber heute schon etwas für den 23. Juni vorbereitet.</p>
<p>Der fertig adressierte Umschlag, in dem der Schund zurück an Kai Diekmann geht:</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10879.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1348" title="VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10879-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ganz entscheidend natürlich der Hinweis, wer das Porto übernimmt:</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10880.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1349" title="VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10880-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und nur für den Fall, dass mein Freund Kai die Annahme verweigert: Wenn er dafür verantwortlich ist, dass der Mist in meinem Briefkasten landet, ist er selbstverständlich auch der Absender. Dann soll er meine Post halt nicht als Empfänger. sondern als Absender entgegennehmen:</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10881.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1350" title="VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/SDC10881-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ernsthaft, Kai: Ich akzeptiere dich nicht in meinem Tanzbereich!</p>
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		<title>Ohne Kommentar</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/10/ohne-kommentar/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Call Center]]></category>
		<category><![CDATA[Das Leben ist kein Ponyhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Anruf meines Mobilfunkanbieters O2: &#8220;Guten Tag, spreche ich mit Frau Julia Dombrowski? Sie sind ja schon eine Weile Bestandskundin. Und nun haben wir ein Angebot, das wir extra für unsere langjährigen Kunden entwickelt haben. Das möchte ich Ihnen gerne vorstellen. Vielleicht haben Sie ja schon mitbekommen, dass O2 und die Firma Alice &#8230;&#8221; Ich: &#8220;Entschuldigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anruf meines Mobilfunkanbieters O2:</p>
<p>&#8220;Guten Tag, spreche ich mit Frau Julia Dombrowski? Sie sind ja schon eine Weile Bestandskundin. Und nun haben wir ein Angebot, das wir extra für unsere langjährigen Kunden entwickelt haben. Das möchte ich Ihnen gerne vorstellen. Vielleicht haben Sie ja schon mitbekommen, dass O2 und die Firma Alice &#8230;&#8221;</p>
<p>Ich: &#8220;Entschuldigen Sie, wenn ich unterbreche, aber Sie rufen mitten am Arbeitstag an -  könnten Sie auf den Punkt kommen und mir einfach sagen, was Sie mir anbieten möchten?&#8221;</p>
<p>Anrufer: &#8220;Nein. So machen wir das nicht.&#8221;</p>
<p>Selten so viel Ehrlichkeit aus dem Mund eines Call-Center-Mitarbeiters vernommen. (Ups, das war ja jetzt doch ein Kommentar. Sei&#8217;s drum.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Donnerstag gelernt</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/08/vom-donnerstag-gelernt/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Donnerstage]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Vor dem Haus, in dem mein Lieblingsfriseur Marco Haare schneidet, steht ein afrikanischer Götterbaum. Der hat Dornen, damit die Affen nicht an seine Schoten kommen. Da ist der Baum heilfroh drüber hier in Siegen. 2. Ich bin wirklich nicht in der Lage, anständige Handyfotos von Bäumen zu schießen. 3. So lange, wie in Regalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Vor dem Haus, in dem mein Lieblingsfriseur Marco Haare schneidet, steht ein afrikanischer Götterbaum. Der hat Dornen, damit die Affen nicht an seine Schoten kommen. Da ist der Baum heilfroh drüber hier in Siegen. <a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00074-20100805-1447.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1053" title="IMG00074-20100805-1447" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00074-20100805-1447-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>2. Ich bin wirklich nicht in der Lage, anständige Handyfotos von Bäumen zu schießen.</p>
<p>3. So lange, wie in Regalen von Buchhandlungen und Bibliotheken die Bücher unter der Rubrik &#8220;Frauen&#8221; stehen, die dort nun einmal einsortiert sind, sollte die Frauenbewegung nicht glauben, am Ziel angekommen zu sein.</p>
<p>4. Eine Vorsteuererklärung macht sich nie von allein. Niemals!</p>
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		<title>Vom Mittwoch gelernt</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/08/vom-mittwoch-gelernt/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Mittwoch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe meinen Schlüssel nicht mehr freiwillig aus der Hand! Dank &#8220;Naturheilkunde &#38; Gesundheit &#8211; Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke&#8221;, Ausgabe 7/2010, weiß ich jetzt nämlich, wozu andere Menschen &#8220;vielfach &#8230; Schlüssel und andere harte und teils scharfkantige Werkzeuge&#8221; benutzen. (Mein Fluch und mein Segen zugleich ist, dass ich mir alles zwanghaft bildlich vorstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe meinen Schlüssel nicht mehr freiwillig aus der Hand! Dank &#8220;Naturheilkunde &amp; Gesundheit &#8211; Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke&#8221;, Ausgabe 7/2010, weiß ich jetzt nämlich, wozu andere Menschen &#8220;vielfach &#8230; Schlüssel und andere harte und teils scharfkantige Werkzeuge&#8221; benutzen.</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00073-20100804-1001.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1046" title="IMG00073-20100804-1001" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00073-20100804-1001-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>(Mein Fluch und mein Segen zugleich ist, dass ich mir alles zwanghaft bildlich vorstellen muss. Immer. Uh. Das Bild von der Sekretärin, aus derem linken Ohr der Generalschlüssel und aus derem rechten die Büroklammer ragt, geht mir nicht mehr aus dem Sinn.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anekdötchen von Brötchen und Mädchen</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/06/anekdoetchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Siegerland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt einen Bäcker bei mir ums Eck, dessen Verkaufsteam im Service einer faszinierenden Logik folgt: Wer alt ist, ist dran. An einem Morgen, an dem ich genug Zeit für Experimente und zu wenig schlechte Laune für jugendliches Aufbrausen hatte, habe ich mir vorgenommen, das mal bis zum Exzess zu erforschen. Ich stand mittig am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen Bäcker bei mir ums Eck, dessen Verkaufsteam im Service einer faszinierenden Logik folgt: Wer alt ist, ist dran. An einem Morgen, an dem ich genug Zeit für Experimente und zu wenig schlechte Laune für jugendliches Aufbrausen hatte, habe ich mir vorgenommen, das mal bis zum Exzess zu erforschen. Ich stand mittig am Tresen, unübersehbar (glaube ich, wobei ich morgens manchmal eher unscheinbar wirken kann, zumal ich an diesem Tag grad ungestylt vom Morgensport kam und irgendetwas bequemes Farbloses trug). Und geschlagene sechseinhalb Minuten lang war jede dauergewellte Hausfrau, rüstige Rentnerin, jeder Herr in mittleren Jahren vor mir an der Reihe, die oder der nach mir den Raum betreten hatte. Die Damen hinter dem Verkaufstisch blickten gezielt an mir vorbei, wenn sie zur Frage &#8220;Wer kommt als nächstes?&#8221; anhoben. Ich hätte zu gern eruiert, wie lange das so noch weitergegangen wäre, hätte nicht eine Mittfünfzigerin in meinem Rücken das Spiel eigenmächtig unterbrochen: &#8220;Ich gucke noch, ich lasse das Mädchen hier vor.&#8221; Aha. Zwei Erkenntnisgewinne:</p>
<p>a) Ich gelte in gewissen Siegerländer Kreisen als &#8220;Mädchen&#8221;, wobei ich als Bodenturnerin oder Ballettfee meine goldenen Jahre schon hinter mir hätte und heute nur noch dank vergilbter Fotos in Erinnerungen an längst vergangene Tage meines früheren Ruhms schwelgen könnte, allein mit drei Katzen in einem einsamen Haus lebte und immer öfter zum Likör griff, wenn ich daran denken würde, was inzwischen alles hinter mir und wie wenig noch vor mir läge, doch dann fiele mir ein, ich könnte dem Nachwuchs meine wertvollen Erkenntnisse weitergeben, die ich auf den Bühnen bzw. den Gymnastikmatten dieser Welt gewonnen hätte, und schriebe deshalb bereits an meinen Memoiren &#8230; aber, ach, warum eigentlich nicht. Bin ich halt ein Mädchen. :-)</p>
<p>b) Die Stammkundschaft ist offensichtlich in das Verkaufssystem eingeweiht, denn nur wer es kennt, kann es unterwandern.</p>
<p>Die Geschichte hat allerdings ein trauriges Ende: <span id="more-933"></span>Neulich kam ich als Erste dran. Ich möchte <strong>nicht drüber reden!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wurm drin</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/05/wurm-drin/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 09:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich nach einem schönen Abend mit einem guten Freund selbst die Laune verdirbt, indem man auf dem Autobahnparkplatz zu doof ist, die Handbremse zu ziehen, obwohl der Stellplatz abschüssig ist und vor einem ein Mercedes steht, dann kann man die Schuld schwerlich auf jemand anders schieben, nicht mal aufs Karma. Immerhin waren die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich nach einem schönen Abend mit einem guten Freund selbst die Laune verdirbt, indem man auf dem Autobahnparkplatz zu doof ist, die Handbremse zu ziehen, obwohl der Stellplatz abschüssig ist und vor einem ein Mercedes steht, dann kann man die Schuld schwerlich auf jemand anders schieben, nicht mal aufs Karma. Immerhin waren die Unfallgegner ausgesprochen sympathisch (die Fahrerin nett genug, mein Führerscheinfoto als &#8220;hübsch&#8221; zu bezeichnen, obwohl ich sie mit meinem Rumms aus dem Schlaf getollpatscht hab) und selbst die Polizisten mitfühlende Genossen. (&#8220;Wissen Sie was? Mir ist genau dasselbe auch schon mal passiert!&#8221; &#8220;Herr Kommissar, darf ich Sie für diesen netten Trost gegebenenfalls heiraten?&#8221;) Der Mann meines Herzens, Besitzer des von mir fahrlässig rollen gelassenen Autos und nun auch stolzer Eigentümer einer neuen Beule, blieb gleichfalls ausgeglichen und wie immer mein Fels in der Brandung, weswegen ich ihn jedem netten Kommissar vorziehe, auf immer.</p>
<p>Wenn nun aber der besuchte gute Freund am Folgemorgen sein eigenes Auto mit eingeschlagener Seitenscheibe auffindet, dann sind ja wohl ausreichend Gründe gegeben, ausnahmsweise mal kräftig aufs Schicksal zu fluchen, oder?</p>
<p>Das erste Maiwochenende &#8211; also known as &#8220;Tage, an denen mein Bekanntenkreis mehr Ruhrpott-Verkehrspolizisten kennenlernte als erwünscht&#8221;.</p>
<p>Seufz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paradox ist &#8230;</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/02/paradox-ist/</link>
		<comments>http://www.textsektor.de/blog/2010/02/paradox-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Modulbüro]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; bibbernd im ungeheizten Homeoffice zu sitzen, weil die Heizung ausgefallen ist und die Hausgemeinschaft beschlossen hat, dass die Freiberuflerin auf den Heizungsmonteur warten kann &#8211; anstatt in der geheizten Bürogemeinschaft zu sein, wo man nicht hin darf, weil ja nun mal die Heizung im Homeoffice ausgefallen ist. Alles klar? (Eigentlich sitze ich nämlich seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; bibbernd im ungeheizten Homeoffice zu sitzen, weil die Heizung ausgefallen ist und die Hausgemeinschaft beschlossen hat, dass die Freiberuflerin auf den Heizungsmonteur warten kann &#8211; anstatt in der geheizten Bürogemeinschaft zu sein, wo man nicht hin darf, weil ja nun mal die Heizung im Homeoffice ausgefallen ist.</p>
<p>Alles klar?</p>
<p>(Eigentlich sitze ich nämlich seit einer Woche offiziell &#8211; wenn auch noch nicht offiziell verkündet &#8211; im <a href="http://www.modulbuero.de/cms/index.php?id=230" target="_blank">Siegener Modulbüro</a>. Jetzt isses raus!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kurzsichtig im Sauerland</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2009/12/kurzsichtig-im-sauerland/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Parallelwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdammt! Das, was Nessy im Draußen-nur-Kännchen-Blog messerscharf analysiert, hätte eigentlich mir einfallen müssen. Für meine Südwestfalen-Kolumne &#8220;Parallelwelten&#8221;. Sie würde es merken, wenn ich&#8217;s ihr klaue, oder? Wie ich eingangs schon sagte: Verdammt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt! Das, <a href="http://nessy.twoday.net/stories/6074984/" target="_blank">was Nessy im Draußen-nur-Kännchen-Blog</a> messerscharf analysiert, hätte eigentlich mir einfallen müssen. Für meine S<a href="http://textsektor.wordpress.com/tag/parallelwelten/" target="_blank">üdwestfalen-Kolumne &#8220;Parallelwelten&#8221;</a>.</p>
<p>Sie würde es merken, wenn ich&#8217;s ihr klaue, oder?</p>
<p>Wie ich eingangs schon sagte: Verdammt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moment &#8211; ich hatte Euch doch noch was zu sagen &#8230;!</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2009/10/moment-ich-hatte-euch-doch-noch-was-zu-sagen/</link>
		<comments>http://www.textsektor.de/blog/2009/10/moment-ich-hatte-euch-doch-noch-was-zu-sagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 06:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in meinem sehr unzuverlässigen Zitate-Gedächtnis abgespeichert, dass von Mark Twain eine Aussage mit etwa folgendem Inhalt überliefert ist: Spontaneität ist das, was dir fünf Minuten später einfällt. Mir scheint, dieses Zitat &#8211; wenn es den Namen überhaupt verdient &#8211; ist nicht von Mark Twain und dürfte außerdem einen signifikant anderen Wortlaut haben, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">Ich habe in meinem sehr unzuverlässigen Zitate-Gedächtnis abgespeichert, dass von Mark Twain eine Aussage mit etwa folgendem Inhalt überliefert ist: Spontaneität ist das, was dir fünf Minuten später einfällt. Mir scheint, dieses Zitat &#8211; wenn es den Namen überhaupt verdient &#8211; ist nicht von Mark Twain und dürfte außerdem einen signifikant anderen Wortlaut haben, weil ich trotz mehrerer Rechercheversuche in diversen Suchmaschinen keinen Beleg für meine Erinnerung finde.</p>
<p>Das macht aber nichts, weil diese Weisheit dennoch als Einstieg für das funktioniert, was ich zu sagen hab &#8211; dafür brauche ich weder einen Mark Twain noch einen korrekt zitierten Wortlaut.</p>
<p>Folgende Dinge passierten mir gestern in sehr kurzer Abfolge: 1. Ein stürmischer junger Kerl in Eile rempelte mich beim Hinabhetzen einer Treppe so unglücklich an, dass ich das Gleichgewicht verlor und nach hinten zu kippen drohte. <span id="more-448"></span>2. Ein Mensch, dessen Gesicht ich zu keinem Zeitpunkt gesehen habe bzw. der handelnden Person zuordnen konnte, hielt mich gerade noch rechtzeitig fest und verhinderte damit Knochen- und/oder Genickbrüche, mindestens aber üble blaue Flecken. 3. Mir fiel als Reaktion auf diesen Fast-Unfall nichts weiter ein als ein lautes &#8220;Meine Güte!&#8221;; ich glaube, vorher gab ich noch ein reichlich undamenhaftes &#8220;Umpffff&#8221; von mir. &#8220;Umpffff &#8211; meine Güte!&#8221; &#8211; das wären ja tolle letzte Worte gewesen &#8230;</p>
<p>Hey, du rempelnde Pistensau: Ich war bedauerlicherweise zu sehr damit beschäftigt, zum einen nicht rückwärts 30 Treppenstufen hinabzustürzen und mich zum anderen über meine schlecht gewählten, wenig gehaltvollen Fast-letzte-Worte zu ärgern. Deshalb habe ich die Chance verpasst, Dich so ordinär zu beschimpfen, wie Du es verdient hättest. Sei so gut und denk Dir ein paar wüste, beleidigende Flüche aus, die an Dich persönlich gerichtet sind &#8211; fünf Minuten später waren die mir samt und sonders sowieso eingefallen. Und sie sind alle nur für Dich.</p>
<p>Und nun zu Dir, mein lieber Rettungsengel: Ich bedaure zutiefst, dass ich zu lange verdattert war, um mich rechtzeitig nach Dir umzusehen. Im Gedrängel um uns konnte ich nach den ersten Schrecksekunden dann niemanden mehr zweifelsfrei ausmachen, der mir so geistesgegenwärtig zu Hilfe gekommen war. Ich weiß, dass Du Dich vielleicht lediglich instinktiv davor geschützt hast, dass ich auf Dich plumpse und Dich mit mir in die Tiefe reiße. Aber vielleicht wolltest Du auch ganz bewusst ritterlich verhindern, dass sich jemand vor Deinen Augen mehrere empfindliche Körperteile unsanft aufschlägt &#8211; und diese Vorstellung gefällt mir viel, viel besser. Warum auch immer Dein Arm mit einem Mal meinen Rücken stützte: Ich bin irrsinnig dankbar, dass er es tat! Und das hätte ich Dir gestern unbedingt sagen müssen &#8211; Chance vertan.</p>
<p>(Wenn jemand mir übrigens verraten könnte, vom wem das oben erwähnte Zitat nun eigentlich ist und wie es genau lautet &#8211; ich wüsste das zu schätzen.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grundgesetzlich deutsch</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nicht aufopferungsvoll? Gestern bestätigte die CDU noch einmal ein Vorhaben, das sie schon im vergangenen Winter angeregt hat: die Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz. (Grünen-Politiker Cem Özdemir im Dezember 2008 dazu: &#8220;Muss ich als Schwabe jetzt Hochdeutsch sprechen?&#8221;) Nun kommt es also wirklich, das &#8220;Bekenntnis zur deutschen Sprache&#8221;? Offensichtlich soll die Erweiterung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht aufopferungsvoll? Gestern bestätigte die CDU noch einmal ein Vorhaben, das sie schon <a href="http://www.textguerilla.de/2008/12/02/mich-gruselts/" target="_blank">im vergangenen Winter</a> angeregt hat: die Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz. (Grünen-Politiker Cem Özdemir im Dezember 2008 dazu: &#8220;Muss ich als Schwabe jetzt Hochdeutsch sprechen?&#8221;) Nun kommt es also wirklich, das &#8220;Bekenntnis zur deutschen Sprache&#8221;?</p>
<p>Offensichtlich soll die Erweiterung des Grundgesetzes weder Ver- noch Gebote nach sich ziehen (also weder &#8220;Den deutschen Außenminister zu bitten, ihm eine Frage auf Englisch stellen zu dürfen, wird mit Besinnungsaufsätzen nicht unter 10 Seiten bestraft&#8221; noch &#8220;Impertinenten Aufforderungen in Fremdsprachen ist mit der Abwehrfloskel <em>Es ist Deutschland hier!</em> zu begegnen&#8221;). Keine andere Sprache soll, so heißt es, diskriminiert werden, aber Deutsch eben als noch bedeutend deutscher als Englisch oder Türkisch gelten. (Eigenartigerweise klingt das bedrückend redundant.)</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ch58NsscaFk]</p>
<p style="text-align:center;"><em>Ede Stoiber spricht Deutsch</em></p>
<p>Es geht wohl darum, die deutsche Sprache als nationales Kulturgut zu schützen. Und da geht die deutsche Politikerschaft ja dankenswerterweise schon lange mit lobendem Beispiel voran: <a href="https://komm.uni-hohenheim.de/wahlprogramm-check.html" target="_blank">Eine Studie der Uni Hohenheim</a> ergab, dass die Wahlprogramme 2009 sich etwa so verständlich lasen wie politikwissenschaftliche Doktorarbeiten. Immerhin sind sie größtenteils deutsch (wenn natürlich auch keine der etablierten Parteien auf Fachsprech oder Fremdwörter verzichten mag; am Ende hätte ein Wähler sie noch verstehen können). Die Studie förderte Sprachschätzchen wie das Sinnieren über &#8220;prozyklisch wirkende Regeln&#8221; (Union) oder &#8220;Der konsequente Weg zur Aufdeckung von Ineffizienzen bei der Erhebung von Netzentgelten wird weiterverfolgt und eine weitergehende Entflechtung der Energienetze angestrebt“ (FDP) zutage &#8211; aber auch anatomisch interessante Metaphern wie die &#8220;Abflachung des Mittelstandsbauchs&#8221; (Union).</p>
<p>Maybrit Illner hat gar den Bedarf für ein Wörterbuch gesehen und 2007 <a href="http://www.langenscheidt.de/katalog/titel_langenscheidt_politiker-deutsch_deutsch-politiker_3423_0.html" target="_blank">Politiker-Deutsch/Deutsch-Politiker</a> veröffentlicht. Denn auch wenn Politikersätze mit dem Prädikat &#8220;deutsch&#8221; etikettiert sind, bleiben viele dennoch Worthülsen &#8211; und längst nicht hinter allen versteckt sich doch noch ein Quentchen Sinn.</p>
<p>Brigitte Grunert <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Deutsch-Sprache-Grundgesetz-CDU;art141,2677047,7-pg1" target="_blank">formuliert es im Tagesspiegel</a> heute so:</p>
<blockquote><p>Im Berliner Bezirksverwaltungsgesetz soll es künftig eine „Service-Einheit Facility Management“ geben. [...]<br />
So viel zum Stichwort bürgernahe Verwaltung. Zum Totlachen, dass sich die gleichen Politiker nun dafür stark machen, Deutsch im Grundgesetz zu verankern.</p></blockquote>
<p>Politiker, ihr seid mir suspekt.</p>
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