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		<title>Fliegen und Siegen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parallelwelten]]></category>
		<category><![CDATA[NRW-Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie Ihren Sommerurlaub auch hinter sich gebracht? Und den Hochsommer dazu genutzt, um in ein noch wärmeres Gebiet zu verreisen? Sind Sie geflogen? Ich bin’s. Und habe mich bestimmt zum 20. Mal gefragt, warum an den Abflugterminals der Flughäfen fast immer Koffergeschäfte zu finden sind. Unterwäsche, Drogerieartikel, Bücher – alles nachvollziehbar, auch kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie Ihren Sommerurlaub auch hinter sich gebracht? Und den Hochsommer dazu genutzt, um in ein noch wärmeres Gebiet zu verreisen? Sind Sie geflogen? Ich bin’s. Und habe mich bestimmt zum 20. Mal gefragt, warum an den Abflugterminals der Flughäfen fast immer Koffergeschäfte zu finden sind. Unterwäsche, Drogerieartikel, Bücher – alles nachvollziehbar, auch kurz vor Abflug. Aber Koffer? Wer bemerkt denn erst in allerletzter Sekunde, dass ihm ein Koffer fehlt? Hatte derjenige Badehose und Wechselhemden als Bündel unterm Arm dabei und schlägt sich erleichtert vor den Kopf, wenn er das Geschäft sieht: „Ach richtig, da war doch noch was“?</p>
<p>Noch so eine frische Flughafenerfahrung: In den studentischen Jahren der individuellen Rucksacktouren starrte man eigentlich immer auf Tragflügel, weil man jung und agil genug für Notausgangsplätze wirkte, auf die man bekanntlich nur gesetzt wird, wenn man im Ernstfall seinen Mitreisenden helfen könnte. Oder zumindest clever genug aussieht, um die Luke aufzukriegen. Und dann kommt dieser erste Flug, nach dem alles anders ist. Im flüchtigen musternden Blick des Bodenpersonals ist deutlich ein Gedanke zu lesen: Gut möglich, dass da noch was Jüngeres und Agileres kommt, halten wir die Notausgangsplätze erst mal frei. (Das tut aber nur beim ersten Mal weh, später genießt man einfach den freieren Ausblick ohne Tragflügel.)</p>
<p>Nun ist es für viele wieder für eine Weile vorbei mit der Urlaubsroutine: mehr Essen, aber auch mehr Bewegung als im Arbeitsalltag, mehr Sonne, mehr Mückenstiche … Schön war’s, nicht wahr? Und nun – nix, auf das man sich freuen könnte bis zum Skiurlaub nach Silvester? Ach Quatsch! Südwestfalen wartet auf ein richtiges Groß-Event: Schon bald, nämlich vom 17. bis zum 19. September, findet der NRW-Tag statt, und zwar in jener südwestfälischen Stadt, die sich durch ihre Gastgeberrolle das „Was ist schlimmer als Verlieren?“-Image ein für allemal von der unterschätzten Backe wischen wird. Siegen steht in den Startlöchern. Hat nationale und lokale Promis eingeladen und ist schon ein bisschen aufgeregt, weil so viele Besucher erwartet werden. Die Aufmerksamkeit hat das Städtchen verdient – auch so eine Urlaubserfahrung: Dass der südeuropäische Gastgeber keine Ahnung hat, wo dieses Siegen liegt, ist ja noch nachvollziehbar, dass aber weder der nord- noch der süddeutsche Mittourist aus bevölkerungsreichen Großstädten je davon gehört haben, dass Siegen nicht nur ein substantiviertes Verb ist, ist ganz schön empörend. Aber passiert. Noch!</p>
<p>Für jene, denen Siegen und Siegener Eigenheiten ebenfalls fremd sind, wurde extra für den NRW-Tag die interaktive Plattform <a href="http://www.unser-siegen.de" target="_blank">www.unser-siegen.de</a> entwickelt, auf der Ansässige in 140-Zeichen-Kurzerklärungen ihre Stadt beschreiben (und dabei gewinnen können, nur mal als Tipp) und Nicht-Ansässige herausfinden, was zum Beispiel <a href='http://twick.it/de/Durjenannersoppe' target='blank' title='Beliebte Samstagmittagspeise, die einst ausländische Besucher zu der Bemerkung: &quot;Darin fehlt nur noch der Pudding&quot; inspirierte.' class='wp_twickit_link'>Durjenannersoppe</a> ist. (Ich weiß es auch erst seit Kurzem. Scheint nicht so schlimm zu sein.)</p>
<p>Und wenn der Trubel um den NRW-Tag vorbei ist, sinniere ich weiter darüber nach, warum ausgerechnet an dem einen Flughafen, an dem mein Koffer mal kaputtging, kein Geschäft für eine Ersatztasche zu finden war. Ist doch verrückt.</p>
<p><em>Veröffentlicht im <a href="http://suedwestfalenmanager.de/" target="_blank">SÜDWESTFALEN MANAGER</a> (Ausgabe September 2010) unter der Rubrik „Parallelwelten“.</em></p>
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		<title>Ängste</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 07:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[NEON]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Supermarkt an der Kasse: Vor mir eine Gruppe Jugendlicher, die ein alkoholisches Mixgetränk erstehen wollen, das Hochprozentiges enthält. Die Kassiererin lässt sich Ausweise zeigen, bleibt aber unsicher, ob sie den Kids die Ware verkaufen darf, und ruft den Filialleiter an: &#8220;Hier möchte jemand einen wodkahaltigen Alkopop kaufen. Der ist aber erst 16. Ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Supermarkt an der Kasse: Vor mir eine Gruppe Jugendlicher, die ein alkoholisches Mixgetränk erstehen wollen, das Hochprozentiges enthält. Die Kassiererin lässt sich Ausweise zeigen, bleibt aber unsicher, ob sie den Kids die Ware verkaufen darf, und ruft den Filialleiter an: &#8220;Hier möchte jemand einen wodkahaltigen Alkopop kaufen. Der ist aber erst 16. Ist der nicht zu jung dafür?&#8221;</p>
<p>Mit einem Mal überläuft es mich kalt und ich blicke ängstlich in meinen eigenen Einkaufswagen. Mit Angstschweiß auf der Stirn stelle ich mir vor, wie die Kassiererin noch einmal ihren Vorgesetzten anrufen muss und ihn skeptisch fragt: &#8220;Hier möchte jemand eine NEON kaufen. Die Kundin gehört aber nicht mehr zur Zielgruppe &#8216;Studenten und Berufseinsteiger&#8217;, das sehe ich doch. Ist die nicht zu alt dafür?&#8221;</p>
<p>Ich hab schon ein panisches &#8220;Das ist für meine kleine Schwester!&#8221; auf den Lippen, als ich kommentarlos abgefertigt werde. Grade noch mal gut gegangen!</p>
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		<title>Vom Freitag gelernt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Freitage]]></category>

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		<description><![CDATA[Nix. An Freitagen kann man mal aufhören mit der Lernerei.
Zweiwöchige Kreativpause. Man liest sich!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nix. An Freitagen kann man mal aufhören mit der Lernerei.</p>
<p>Zweiwöchige Kreativpause. Man liest sich!</p>
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		<title>Erfolg, Erfolg!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 23:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genossen.]]></category>
		<category><![CDATA[Textsektor]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist spät. Ich bin müde. Es ist weit nach 1.00 Uhr nachts. Ich habe mich stundenlang mit Buchhaltung und einem absolut nicht ordentlich funktionierenden ElsterFormular zur Datenübermittlung meiner Steuererklärung ans Finanzamt herumgeschlagen. Kann man sich vorstellen, was das mit der Laune macht?
Und doch hab ich Grund zur Freude: Jeder googelt ja hin und wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist spät. Ich bin müde. Es ist weit nach 1.00 Uhr nachts. Ich habe mich stundenlang mit Buchhaltung und einem absolut nicht ordentlich funktionierenden ElsterFormular zur Datenübermittlung meiner Steuererklärung ans Finanzamt herumgeschlagen. Kann man sich vorstellen, was das mit der Laune macht?</p>
<p>Und doch hab ich Grund zur Freude: Jeder googelt ja hin und wieder seinen eigenen Namen  &#8211; das hat sogar eine Bezeichnung: &#8220;Google-Onanie&#8221; nennt man das. Ich googele nicht nur meinen Taufnamen, sondern in regelmäßigen Abständen auch den Begriff &#8220;Textsektor&#8221;, schon seit ich meine geschäftliche URL so benannt hab, das war vor mehr als vier Jahren. Unternehmerische Suchmaschinenonanie sozusagen. Und immer, immer, immer hat mich die Autocomplete-Funktion der größten aller Suchmaschinen gefagt: &#8220;Meinten Sie vielleicht <strong>Textil</strong>sektor?&#8221; Immer war das so &#8211; bis heute Nacht. Jetzt nicht mehr. Ich gebe &#8220;TEXTSEK&#8221; ein und das Suchfeld bei Google macht eigenständig &#8220;TEXTSEKTOR&#8221; draus. War bisher nie so. Mein Sektor ist also angekommen. Endlich. Meine Vorsteuererklärung übrigens auch, beim Finanzamt. Doch noch eine gute Nacht geworden. Ich freue mich!</p>
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		<title>Vom Donnerstag gelernt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Donnerstage]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Vor dem Haus, in dem mein Lieblingsfriseur Marco Haare schneidet, steht ein afrikanischer Götterbaum. Der hat Dornen, damit die Affen nicht an seine Schoten kommen. Da ist der Baum heilfroh drüber hier in Siegen. 
2. Ich bin wirklich nicht in der Lage, anständige Handyfotos von Bäumen zu schießen.
3. So lange, wie in Regalen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Vor dem Haus, in dem mein Lieblingsfriseur Marco Haare schneidet, steht ein afrikanischer Götterbaum. Der hat Dornen, damit die Affen nicht an seine Schoten kommen. Da ist der Baum heilfroh drüber hier in Siegen. <a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00074-20100805-1447.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1053" title="IMG00074-20100805-1447" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00074-20100805-1447-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>2. Ich bin wirklich nicht in der Lage, anständige Handyfotos von Bäumen zu schießen.</p>
<p>3. So lange, wie in Regalen von Buchhandlungen und Bibliotheken die Bücher unter der Rubrik &#8220;Frauen&#8221; stehen, die dort nun einmal einsortiert sind, sollte die Frauenbewegung nicht glauben, am Ziel angekommen zu sein.</p>
<p>4. Eine Vorsteuererklärung macht sich nie von allein. Niemals!</p>
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		<title>Vom Mittwoch gelernt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unerhört.]]></category>
		<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Mittwoch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe meinen Schlüssel nicht mehr freiwillig aus der Hand! Dank &#8220;Naturheilkunde &#38; Gesundheit &#8211; Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke&#8221;, Ausgabe 7/2010, weiß ich jetzt nämlich, wozu andere Menschen &#8220;vielfach &#8230; Schlüssel und andere harte und teils scharfkantige Werkzeuge&#8221; benutzen.

(Mein Fluch und mein Segen zugleich ist, dass ich mir alles zwanghaft bildlich vorstellen muss. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe meinen Schlüssel nicht mehr freiwillig aus der Hand! Dank &#8220;Naturheilkunde &amp; Gesundheit &#8211; Die sanfte Medizin aus Ihrer Apotheke&#8221;, Ausgabe 7/2010, weiß ich jetzt nämlich, wozu andere Menschen &#8220;vielfach &#8230; Schlüssel und andere harte und teils scharfkantige Werkzeuge&#8221; benutzen.</p>
<p><a href="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00073-20100804-1001.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1046" title="IMG00073-20100804-1001" src="http://www.textsektor.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG00073-20100804-1001-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>(Mein Fluch und mein Segen zugleich ist, dass ich mir alles zwanghaft bildlich vorstellen muss. Immer. Uh. Das Bild von der Sekretärin, aus derem linken Ohr der Generalschlüssel und aus derem rechten die Büroklammer ragt, geht mir nicht mehr aus dem Sinn.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Dienstag gelernt</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstage]]></category>

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		<description><![CDATA[1. In SMS- und Handyvideozeiten ist Urlaubsschneckenpost derart selten geworden, dass eine olle Ostseestrandbadkarte im Briefkasten in ungewohntem Maße sowohl überrascht als auch erfreut.
2. Ich kann ausatmen und danach noch 20 Sekunden lang die Luft anhalten, bin somit voll tauchfähig.
3. Wer in der Bigge taucht, kann dort Barsche gucken.
4. Spülmaschinen räumen sich nie von allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. In SMS- und Handyvideozeiten ist Urlaubsschneckenpost derart selten geworden, dass eine olle Ostseestrandbadkarte im Briefkasten in ungewohntem Maße sowohl überrascht als auch erfreut.</p>
<p>2. Ich kann ausatmen und danach noch 20 Sekunden lang die Luft anhalten, bin somit voll tauchfähig.</p>
<p>3. Wer in der Bigge taucht, kann dort Barsche gucken.</p>
<p>4. Spülmaschinen räumen sich nie von allein ein. Niemals!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Montag gelernt</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/08/vom-montag-gelernt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 14:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Montage]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Selbst eingefleischte Frühstücksabstinenzler haben niemals mehr Heißhunger auf eine Morgenmahlzeit als an solchen Tagen, an denen sie mit nüchternem Magen zu einer Blutuntersuchung erscheinen müssen.
2. Wer notorischer Handyverleger ist, der sein Telefon bis zu fünfmal am Tag selber anrufen muss, um es dank des Klingelns wiederzufinden, sollte den Klingelton nicht ausschalten und das Wiedereinschalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Selbst eingefleischte Frühstücksabstinenzler haben niemals mehr Heißhunger auf eine Morgenmahlzeit als an solchen Tagen, an denen sie mit nüchternem Magen zu einer Blutuntersuchung erscheinen müssen.</p>
<p>2. Wer notorischer Handyverleger ist, der sein Telefon bis zu fünfmal am Tag selber anrufen muss, um es dank des Klingelns wiederzufinden, sollte den Klingelton nicht ausschalten und das Wiedereinschalten hinterher vergessen. Hungrig gewesen zu sein ist keine Entschuldigung.</p>
<p>3. Spülmaschinen räumen sich nie von selber aus. Niemals!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Muss das so?</title>
		<link>http://www.textsektor.de/blog/2010/07/muss-das-so/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 05:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ungelogen.]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag ja dieses Provinzstadt-Bashing nicht, also verallgemeinerndes Gegiggel über strukturschwache Gegenden und die dortigen Marotten. Mache ich deshalb nie bis selten. Ich zähle nur auf, was mir in letzter Zeit auffiel. Und zwar in meiner eigenen strukturschwachen Wahlheimat.
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;
Eine ansässige Ausstellung mit dem vielversprechenden Namen &#8220;Goya meets Rubens&#8221; bringt eine bewegende Erkenntnis zutage: Beide Künstler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag ja dieses Provinzstadt-Bashing nicht, also verallgemeinerndes Gegiggel über strukturschwache Gegenden und die dortigen Marotten. Mache ich deshalb nie bis selten. Ich zähle nur auf, was mir in letzter Zeit auffiel. Und zwar in meiner eigenen strukturschwachen Wahlheimat.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Eine ansässige Ausstellung mit dem vielversprechenden Namen<span id="more-1022"></span> &#8220;Goya meets Rubens&#8221; bringt eine bewegende Erkenntnis zutage: Beide Künstler porträtierten sich selbst mit Hut auf dem Kopf. (Darauf wurde während der Führung explizit und mehrmals hingewiesen. Und die Parallele ließ sich sogar in Augenschein nehmen. Uh.)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Die ansässige Stadtbibliothek sortiert ihren Filmbestand weder alphabetisch noch thematisch, sondern gar nicht.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Auch nach 10 Monaten intensiver Bemühungen und Kontaktaufnahme mit vier verschiedenen Installateuren ist es unmöglich, eine Duschkabine so einbauen zu lassen, dass kein Wasser mehr aus der Wanne tritt: Drei Handwerker haben keine Lust auf den Auftrag und melden sich nach dem Kostenvoranschlag nie wieder, der vierte montiert sie falsch.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Aus dem Småland des Siegener IKEA wollen Kinder abgeholt werden, die Jochen-Kai heißen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ohne Wertung! Ich hab&#8217;s nur aufgezählt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was für&#8217;n Ding?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unnützes Wort des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Prüffel-Ding]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte in angemessener, leidlich normaler Geschwindigkeit goutieren:
PRÜFFELDINGENIEUR.
Jeder, der hier nicht &#8220;Prüffel-Ding-Enieur&#8221; gelesen hat, ist vermutlich selber einer. &#8220;Prüffel-Ding&#8221; ist ein schönes Wort. Und wer Enieur dafür wird, hat gewiss den ganzen Tag Spaß. Wenn ich mal groß bin, werde ich auch einer.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte in angemessener, leidlich normaler Geschwindigkeit goutieren:</p>
<p><strong>PRÜFFELDINGENIEUR.</strong></p>
<p>Jeder, der hier nicht &#8220;Prüffel-Ding-Enieur&#8221; gelesen hat, ist vermutlich selber einer. &#8220;Prüffel-Ding&#8221; ist ein schönes Wort. Und wer Enieur dafür wird, hat gewiss den ganzen Tag Spaß. Wenn ich mal groß bin, werde ich auch einer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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